Innere Verletzungen bei Katzen

Innere Verletzungen bei Katzen sind sehr gefährlich. Erfahren Sie hier alles zu Ursachen, Symptomen, Maßnahmen und Vorbeugung von inneren Verletzungen bei Katzen.
 
Innere Verletzungen bei Katzen fallen oft erst nach einigen Tagen auf. © Thomas Brodmann / animals-digital.de
Innere Verletzungen bei Katzen fallen oft erst nach einigen Tagen auf.

Innere Verletzungen sind gefährlich, da sie für den Katzenhalter oft nicht sofort sichtbar sind. Auch wenn es scheint, dass nach einem Unfall noch einmal alles gut gegangen ist und die Katze munter wirkt, muss man mit ihr zur Untersuchung zum Tierarzt und sie in den nächsten Tagen gut beobachten, denn sie kann sich innere Verletzungen zugezogen haben, die erst nach ein paar Tagen offensichtlich werden.

Ursachen von innerern Verletzungen bei Katzen

Unfälle, Stürze aber auch das Verschlucken von spitzen oder scharfen Gegenständen können zu inneren Verletzungen bei Katzen führen. 

Symptome von inneren Verletzungen bei Katzen

Je nach Art der inneren Verletzung zeigt die Katze unterschiedliche Symptome:
  • Verletzungen im Brustkorb: Atemnot, Schmerzen beim Hochheben
  • Verletzungen im Bauchraum: Schmerzen beim Hochheben
  • Blutverlust: die normalerweise rosa Schleimhäute des Mauls und der Augenlider werden blass
Liegt der Blutverlust schon längere Zeit zurück, können die Schleimhäute auch gelblich werden. Auch Schwierigkeiten beim Kot- oder Harnabsatz sind immer ein ernst zu nehmendes Warnsignal.

Maßnahmen bei inneren Verletzungen bei Katzen

Eine Katze mit inneren Verletzungen ist schockgefährdet. Sie muss dunkel, warm und ruhig gehalten und rasch in die nächste Tierarztpraxis transportiert werden. Nach einem Unfall sollte man die Katze einige Tage unter Beobachtung in der Wohnung halten und Kot- und Harnabsatz kontrollieren. Bei blutigem Urin, Schmerzen beim Wasserlassen oder wenn die Katze Harn nur tröpfchenweise ausscheiden kann, muss sie dringend zur Nachuntersuchung beim Tierarzt.

Vorbeugung von inneren Verletzungen bei Katzen

Katzen, die sich nur in der Wohnung oder auf eingezäunten Grundstücken aufhalten dürfen, sind weniger unfallgefährdet als Katzen, die absolute Freiheit genießen. Dennoch können Sie darauf achten, spitze oder scharfe Gegenstände, die die Katze verschlucken könnte, außerhalb ihrer Reichweite aufzubewahren und sonstige Sturz- oder Unfallgefahren in Haus und Garten katzensicher zu machen.
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