Horror beim Tierarzt

Katze erhält Todesspritze statt Impfung

Eine simple Vorsorgeuntersuchung führt zum Tod einer Katze. Während die Verantwortlichen schweigen, richtet die Halterin der verstorbenen Katze das Wort an alle Tierhalter
 
Graue Katze bekommt Spritze © shutterstock / Motortion Films
Für eine Katze aus Texas nahm eine Vorsorgeuntersuchung ein grausiges Ende
Es sollte eine ganz normale Vorsorgeroutine werden. Doch statt eine Tollwutimpfung zu erhalten, wird eine 8jährige Katze namens Sophie durch eine tödliche Spritze aus dem Leben gerissen. Wie konnte es dazu kommen?
 
Michelle Olson und ihr Mann hatten ihre Katze für eine Vorsorgeuntersuchung in der tierärztlichen Obhut des Suburbia North Animal Hospital in Houston (Texas) gelassen. Dort sollte die 8jährige Katze gründlich durchgecheckt werden und eine Tollwutimpfung erhalten.

Als das Ehepaar die Katze später abholt, scheint noch alles normal – doch auf der Heimfahrt bekommt Michelle Olson einen Anruf vom Klinikleiter:
 
„Bitte bringen Sie Sophie sofort zurück. Wir haben ihr eine Euthanasiespritze anstatt eines Tollwutimpfstoffes verabreicht.“
 
Das Ehepaar Olson brachte Sophie zurück in die Klinik. Dort versuchten die Ärzte alles, um das Leben der Katze zu retten – ohne Erfolg. Sophie stirbt in Michelle Olsons Armen:
 
„Ich habe sie festgehalten und mit ihr gesprochen, weil ich wusste, dass es das Letzte sein würde, an das sie sich erinnert. Ich wusste, dass sie nicht zurückkommen würde.“
 
Noch heute plagen Michelle Olson Albträume, weil sie ihrer Katze nicht helfen konnte. Zwar hat sich die Klinik bei ihr entschuldigt, äußert sich jedoch nicht in der Öffentlichkeit über den Vorfall. Michelle Olson nimmt das nicht hin. Sie plädiert an alle Tierhalter, offen mit ihren Tierärzten zu kommunizieren.

„Es tut ihnen sehr leid – das ist alles, was sie sagen können. Ja, es war ein Unfall, aber es war ein Unfall, der niemals hätte passieren dürfen. Ich möchte die Klinik nicht bloßstellen, sondern sicherstellen, dass die Öffentlichkeit informiert ist. Stellen Sie Ihrem Tierarzt Fragen, auch die unangenehmen oder banalen, damit so etwas nie wieder passiert.“

Zwar hat die Tierklinik den Vorfall zugegeben, hüllt sich jedoch auf Anraten eines Anwalts gegenüber der Öffentlichkeit weiterhin in Schweigen.
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