Beschäftigung

Die 10 häufigsten Fehler beim Spielen mit Katzen

Katzen spielen von klein auf mit allem, was sich bewegt – da kann man doch nichts falsch machen, oder? Doch, und zwar eine ganze Menge! Ob Langeweile, Sicherheitslücken oder falsche Erziehung: Beim Spielen mit der Katze kann viel schiefgehen.
 
Graue Katze schaut gelangweilt aus © shutterstock.com
Wenn Katzen keinen Bock aufs Spielen haben, steckt vielleicht menschliches Fehlverhalten dahinter.
Katzen spielen für ihr Leben gern. Es gehört zu ihrem natürlichen Raubtierverhalten, einer Beute nachzustellen, sich anzupirschen und einen großen Fang zu landen. Gerade in der reinen Wohnungshaltung ist das interaktive Spiel mit ihren Menschen extrem wichtig für Katzen.

Doch auch beim größten Spaß sollte man stets einige Regeln beachten, damit das Spielerlebnis nicht in der Tierklinik, der Notaufnahme oder mit einer gelangweilten Mieze endet.
 

1. Richtiges Spielen müssen Katzen von klein auf lernen!

Ist das Kätzchen anfangs noch so niedlich: Hände und Füße sind kein Spielzeug! Man darf sich nicht beschweren, wenn die erwachsene Katze später auch noch mit ihrem Zweibeiner „raufen“ möchte und man blutige Kratzer davon trägt.
 

2. Spielzeug sollte nie langweilig und unattraktiv sein!

Mit Speck fängt man Mäuse und mit „neuem“ Spielzeug Katzen! Nach dem Spiel sollten Filzmaus & Co. nicht liegen gelassen werden, die Katze könnte des Spielzeugs schnell überdrüssig werden. „Neues“ dagegen bleibt spannend!
 

3. Riech-Spielzeug nicht „verduften“ lassen!

Baldrian- und Catnip-Mäuse sind echt „dufte“ für Minitiger! Nach dem Spielen ab damit in einen verschlossenen Behälter, sonst verfliegt der Geruch.
 

4. Finger weg von billig hergestelltem Spielzeug!

Lockere Kleinteile können von der Katze verschluckt werden, verwendete (Kleb-)Stoffe könnten schädlich für sie sein. Qualität statt Quantität ist auch beim Katzenspielzeug sehr wichtig!
 

5. Kein nachlässiges Nutzen des Laserpointers!

Es mag ein Trend-Spielzeug sein, der Laserstrahl kann jedoch erhebliche Netzhautschäden verursachen. Daher bitte - wenn überhaupt - nur gezielt auf den Boden leuchten, niemals aber in Augenhöhe halten!
 

6. Wollknäuel und andere Schnüre sind gefährlich!

Im Eifer des Gefechts besteht Strangulierungsgefahr. Achtung bei der Spielangel: Nach dem Spiel sollte die Angel aufgeräumt werden, damit deren Schnur für Mieze keine Gefahr darstellt.
 

7. Schnipp, schnapp: Papiertütenhenkel müssen ab!

Katzen lieben knisternde Papiertüten! Aber bitte die Henkel entfernen oder durchtrennen – die Katze könnte sonst daran hängen bleiben. Tüten aus Plastik sind generell tabu.
 

8. Zu viele Leckerchen beim Spielen tun nicht gut!

Ab und an ein Leckerli geht in Ordnung! Zu viel Belohnung ist aber kontraproduktiv. So spielt die Katze in erster Linie nur, um an Snacks zu gelangen, zudem mindert angesetzter Speck die Fitness.
 

9. Auch Selbstgebasteltes muss spielsicher sein!

Tackerklemmen, Nägel, Kleber oder Draht sollten nach Möglichkeit gar nicht verwendet werden. Muss der Kratzbaum repariert werden, bitte so, dass die Katze sich nicht verletzen kann!
 

10. Ein Oldie hat andere Spielbedürfnisse!

Katzensenioren können und wollen nicht mehr so wild und oft spielen wie früher. Trotzdem brauchen sie Spieleinheiten, in denen ihre Aufmerksamkeit und Bewegungsfähigkeit gefordert sind.


 
Mehr zum Thema