Die Katze als Schlafräuber | GELIEBTE KATZE Magazin
Hilfe und Rat

Die Katze als Schlafräuber

Unter dieser Rubrik können Sie Kontakt mit anderen Tierfreunden aufnehmen, um Tipps und Ratschläge bitten, sich austauschen und gegenseitig helfen. Eine oder mehrere Antworten veröffentlichen wir regelmäßig im Heft, die übrigen werden weitergeleitet
 
Katze raubt den Schlaf © animals-digital.de
Hilfe, meine Katze lässt mich nicht schlafen! Leser helfen Lesern
Dieter Willing benötigte wegen schlafloser Nächte den Rat unserer Leser. Seine 14 Jahre alte Katze hat es sich zur Angewohnheit gemacht, ihn nachts mindestens viermal durch Kratzen auf dem Teppich, Klopfen gegen Möbel oder sonstige Geräusche aus dem Bett zu holen. Steht Herr Willing auf, läuft sie schnurrend vor ihm her. Versucht er, so zu tun, als höre er nichts, macht sie gnadenlos so lange weiter, bis er doch aufsteht.


Mit Sprühflasche gegen den Katerwecker

Mein Kater „Rico“ macht folgende Sachen, wenn er der Meinung ist, ich müsste aufstehen: Als er das erste Mal mit der Pfote auf der Taste den Fernseher einschaltete, dachte ich, es sei Zufall. Als ich dann aufstand und ihn ausschaltete, wiederholte er danach das Spiel noch zweimal – also kein Zufall. Das ging drei Tage so, dann war meine Geduld am Ende. Ich habe einfach ein Stück Pappe darüber geklebt. Nun dachte er sich was Neues aus. Er attackierte meine Topfpflanzen mit den Krallen und machte Schlitze in die Blätter meiner Zimmerpflanzen. Dabei schaute er immer in meine Richtung, ob ich es auch sehe. Alles Schimpfen und Nein-nein-Sagen half nichts. Wenn ich endlich aufstand, war der Spuk vorbei. Nun stellte ich mir eine Sprühflasche mit Wasser bereit. Jedes Mal wenn er meine Blumen attackierte, bekam er zwei Sprüher aus der Flasche. Nach ein paar Tagen wusste er dann, dass er das nicht darf.
(Helga Bergles, Konradsreuth)


Ausquartieren und Ohropax

Unsere beiden Katzen Lilly und Jenny hatten auch die Angewohnheit, mich nachts nicht schlafen zu lassen. Zwar holten sie mich nicht aus dem Bett, aber sie wollten es sich jede Nacht in meinem Bett bequem machen. Dazu stapfte Jenny solange auf der Bettdecke auf mir herum, bis sie sich in die richtige Schlafposition gebracht hatte. Lilly, etwas höflicher, wartete immer neben meinem Kopf so lange, bis ich aufgewacht war, weil sie unter die Bettdecke wollte. Bis beide dann zur Ruhe kamen, war ich hellwach. Eines Tages habe ich sie dann ausquartiert. Sie schmissen sich zur Strafe dann nachts immer wütend gegen meine Schlafzimmertüre. Darauf reagierte ich wiederum: mit „Ohropax“. Ich habe seitdem meine Ruhe, weil ich nichts mehr höre, und die beiden vergnügen sich jetzt in Flur, Bad, Küche und – wenn meine Kinder nicht konsequent sind – in den Kinderzimmern.
(Anna Meier, Düsseldorf)


Reine Nervensache

Ich lebe mit fünf Katzen zusammen und da ich auch voll und ganz dahinter stehe, lasse ich meine Schlafzimmertüre nachts offen. Ich liebe ihre Nähe. Jede hat allerdings ihre ganz eigen(willig)e Art, sich nachts zu beschäftigen. Die eine liebt es, bisweilen Bücher aus meinem obersten Regalfach auf die Erde zu schmeißen. Die andere vertrieb sich mal die Zeit damit, Stecknadeln auf meinem Tisch zu greifen und wieder fallen zu lassen. Da saß ich aufrecht im Bett! Ich habe mit der Zeit gelernt, abzuschalten und im Halbschlaf nur noch zwischen „ungefährlich“ und „gefährlich“ zu unterscheiden. Beim Aufprall von Büchern drehe ich mich mittlerweile beruhigt auf die andere Seite, schlafe weiter, weil: ungefährlich. Beim Geräusch von Stecknadeln z.B. sitze ich sofort senkrecht im Bett, weil: gefährlich für die Katze. Ich finde, es ist alles reine Nervensache!
(Jutta Sharua, Stuttgart)


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