Urlaubsbetreuung durch einen Katzensitter | GELIEBTE KATZE Magazin

Urlaubsbetreuung durch einen Katzensitter

Manche Katzen sollen ja recht gern verreisen. Die meisten bleiben jedoch lieber zu Hause. Unsere Checkliste zeigt Ihnen, was Sie vor dem Urlaub erledigen sollten, damit Ihre Katze eine gute Unterkunft erhält.
 
Urlaubsbetreuung durch einen Katzensitter © Thomas Brodmann / animals-digital.de
Mit einem Katzensitter ist Ihre Katze während des Urlaubs gut versorgt.
Wer einen Hund hat, für den ist ein gemeinsamer Urlaub ohne Weiteres vorstellbar. Bei Katzen ist dies deutlich schwieriger. Sie fühlen sich selten wohl bei längeren Autofahrten, können nicht ohne Weiteres an einer Autobahnraststätte mal kurz zum Gassigehen geschickt werden, und am Urlaubsort muss man ständig auf der Hut sein, dass die Katze nicht entwischt. Besser ist es also, ihr zu Hause eine gemütliche Unterkunft zu besorgen. Am vertrautesten fühlen sich Katzen natürlich zu Hause. In diesem Fall bietet sich ein Katzensitter an, der während Ihrer Abwesenheit zu Ihnen in die Wohnung kommt und die Katzen ein bis zwei Mal täglich füttert und mit Streicheleinheiten versorgt. Bei mehreren Tieren ist das eine gute Lösung, bei einer Einzelkatze kommt es darauf an, wie viele soziale Kontakte sie gewöhnt ist. Pro Tag müssen Sie für diesen Dienst mit fünf bis acht Euro rechnen, außer Sie haben Nachbarn oder Freunde, die kostenlos oder für ein Urlaubsmitbringsel zuverlässig für die Tiere sorgen.


Urlaubsdomizil für die Katze

Wer für längere Zeit verreist und seine Katze für diese Zeit weggeben möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Sie können einen privaten Tiersitter suchen oder Sie werden Mitglied in einem Katzensitter-Club. Hier heißt das Motto: „Betreust du meine Katze (kostenlos), so betreu ich deine Katze.“ Zumeist sind eine einmalige Anmeldegebühr und ein geringer Jahresbeitrag in den Clubs zu leisten. Eine weitere Möglichkeit sind allgemeine Tier- oder spezielle Katzenpensionen. Bei allen drei Möglichkeiten gilt: erst prüfen, dann entscheiden. Wie sieht die Wohnung/ Pension aus? Wird täglich gesäubert? Wird darauf Wert gelegt, dass die „Feriengäste“ geimpft sind? Bekommt die Katze Auslauf geboten, und wird auf die Bedürfnisse meines Tiers Rücksicht genommen? Wenn so weit alles zu Ihrer Zufriedenheit ist, sollten Sie einen Heimtier-Sitter-Vertrag abschließen. Hier können Sie sich einen solchen Vertrag als PDF herunterladen.

Vorlage Heimtier-Sitter-Vertrag herunterladen


Catsitting-Vertrag zwischen Halter und Sitter

Im Interesse des Tiersitters und des Katzenbesitzers sollte für die Zeit des Sittens ein Vertrag abgeschlossen werden. Hierin versichert der Tierhalter, dass sein Tier gesund, frei von ansteckenden Krankheiten und schutzgeimpft ist. Während des Aufenthalts bleibt der Besitzer Tierhalter im Sinne von § 833 (Tierhaltergefährdungshaftung). Für Schäden, die das Tier erleiden könnte, übernimmt der Tiersitter keine Haftung, außer es handelt sich um Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Hält der Sitter eine tierärztliche Behandlung für notwendig, so willigt der Halter bereits jetzt darin ein und kommt für die Kosten auf.


Checkliste

  • Kümmern Sie sich frühzeitig um einen Sitter oder eine Katzenpension.
  • Wenn Sie die Katze weggeben, sehen Sie sich die Unterkunft erst an.
  • Schließen Sie einen Heimtier-Sitter-Vertrag ab.
  • Klären Sie, welche Voraussetzungen für die Pension notwendig sind (Impfpass, Katze kastriert etc.).
  • Erstellen Sie einen „Katzenpass“ für den Sitter mit allen Informationen wie Tätowierungsnummer, Chip, Tierarztadresse, Impfungen, Eigenarten des Tieres.
  • Wenn es geht, befestigen Sie an der Katze ein Halsband mit Adresse.
  • Hinterlassen Sie Ihre Urlaubsadresse und Telefonnummer beim Tiersitter.


Katzenpass zum Herunterladen

Hier können Sie sich einen Katzenpass als PDF herunterladen und dort alle wichtigen Informationen wie Tätowierungsnummer, Chip, Tierarztadresse, Impfungen, Eigenarten des Stubentigers eintragen.

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