Katze allein zu Haus | GELIEBTE KATZE Magazin

Katze allein zu Haus

Katzenbesitzer müssen weder auf einen Wochenend-Trip noch auf Sommer-Vergnügen außer Haus verzichten. Sie müssen Mieze nur gnädig stimmen.
 
© animals-digital.de
Sonne satt, Berge voll duftender Blüten, lockende Wanderwege, Freunde, die zur Radtour einladen, wohltemperierte Seen und all die supergünstigen Wochenendflüge...
Warum soll es Katzenbesitzern anders gehen als dem Rest der Großstädter, die einfach mal raus wollen, abschalten, den eigenen vier Wänden entfliehen. Wäre da nicht das schlechte Gewissen. Wie wird die Katze reagieren? Fühlt sie sich im Stich gelassen, schlecht behandelt. Treibt der Frust sie zu Untaten, schwächt der Stress ihre Abwehrkräfte? Und: Wie lange kann ein verantwortungsvoller Katzenfreund seine Gefährtin überhaupt allein lassen?
Natürlich gibt’s keine allgemeingültige Antwort auf all diese Fragen, denn Katzen sind und bleiben Persönlichkeiten, jede nicht zu vergleichen mit einer anderen. Aber – allen gemeinsam sind beneidenswerte Eigenschaften. Sie können sich sehr gut alleine beschäftigen, kennen keine Langeweile und leben in der Gegenwart. Wenn Sie weg sind, nimmt Mieze das zur Kenntnis, wenn Sie wieder da sind, wird sie schamlos Ihre Wiedergutmachungsversuche auf jede Weise ausnutzen.

Keine Wünsche offenlassen

Wenn kein Sitter zur Hand oder nicht erwünscht ist, müssen Sie natürlich dafür sorgen, dass ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung steht – in mehreren Näpfen, abgekocht oder als stilles Mineralwasser. An heißen Tagen ist es besser, Trockenfutter in die Schüsseln zu geben – genug für die ganze Zeit der Abwesenheit. Oder im Spender, der mit Timer ausgestattet ist und die Futterbrocken nach und nach freigibt. Denken Sie auch an ein paar verstreute Leckereien, die Mieze bei ihren Reviergängen finden und knabbern kann. Und denken Sie an die Hygiene. Pro Tag muss eine blitzsaubere Toilette mit genügend Einstreu vorhanden sein, sonst rümpft Ihre Katze zu Recht die Nase.
Die kätzischen Sinne beschäftigen Sie mit einem Fensterplatz, von dem aus sie „fernsehen“ kann. Mit einem Glockenspiel, das zur Selbstbedienung einlädt und aus Holzkugeln an einem Seil oder einer mit Kieselsteinchen gefüllten Kugel bestehen kann. Mit ein paar Kräuterkissen, die Sie an den Lieblingsplätzen auslegen. Damit werden Augen, Ohren und Nase animiert.
Was noch fehlt zum Katzenglück (außer Ihnen), ist ein fantasievoll gestalteter Kratz- und Spielbaum, der sich zum Toben, für die Körperpflege, zum Schlafen und als Aussichtsturm gleichermaßen eignet. Und eine Extra-Spiel- und -Streichelstunde, wenn Sie wieder da sind. (Ursula Birr)
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