Farblexikon - Teil 4 | GELIEBTE KATZE Magazin

Farblexikon - Teil 4

Hier erfahren Sie alles über die Farbmixe von Tabby über Taupe, Torbie und Weiß bis hin zu x-Farben.
 
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Was bedeuten Tabby, Ticking oder Weiß?

T




Tabby
Tabby ist der Oberbegriff für die Fellzeichnungen der Katzen, die nicht einfarbig oder einfarbig mit weiß sind. Dazu gehören gestromte, getickte und getupfte Katzen. Alle Tabbys haben eine M-förmige Zeichnung in der Grundfarbe auf der Stirn.

Taupe
Taupe ist die Verdünnung der Farbe Lilac durch das Gen Bm.

Teilalbinismus
siehe Point

Ticked Tabby
siehe Agouti

Ticking
Ticking ist der englische Fachausdruck für die Bänderung der Haare der Katzen. Die einzelnen Haare sind dann nicht durchgängig einfarbig, sondern zumindest zweifarbig.

Torbie
Als Torbie wird eine Katze bezeichnet, deren Fell zugleich ein  Schildpatt - und ein Tabbymuster aufweist. Der Begriff Torbie wird aus dem englischen Begriff für Schildpatt, Tortie und dem Wort Tabby gebildet. Eine Katze mit der Grundfarbe Chocolate, einem Schildpattmuster und einem Tabbymuster, wird als Chocolate-Torbie bezeichnet.

Tortie
siehe Schildpatt

Tricolor
siehe Schildpatt

V

Van
siehe Scheckung

Verdünnung
Das Verdünnungs- oder Dilute-Gen d verdünnt die Vollfarben der Katzen. So entstehen durch schwache Pigmentierung neue Farben,  Schwarz  wird beispielsweise zu  Blau . Das Gen Dm verdünnt die Farben sogar noch weiter, Blau wird dann zu  Caramel .

Vollfarbe
Vollfarben sind Farben, die die Eigenschaft des Farbtons voll entwickelt haben. Eine starke Pigmentierung führt zu einer kräftigen Farbe, die dann als Vollfarbe bezeichnet wird. Zu den Vollfarben der Katzen gehören beispielsweise ChocolateRotSchwarz  und  Cinnamon .

W

Weiß
Weiße Katzen tragen das Gen für Leuzismus in sich. Diesen Katzen fehlen die Melanozyten, die Zellen, die den Farbstoff Melanin bilden. Die Augen dieser Katzen sind meist blau oder hellbraun. Weiße Katzen haben oftmals Probleme mit dem Gleichgewicht und neigen zur Taubheit. Zwei weiße Katzen sollten nicht miteinander verpaart werden.

X

x-Farben
In den 1990er-Jahren tauchten in Zuchten der  Norwegischen Waldkatze  Farben auf, die man bis dahin nicht kannte: Amber  und Light Amber . Da diese Farben von der FIFé zuerst nicht anerkannt wurden, bezeichnete man sie als x-Farben. Das Gen, das diese Farben trägt, wird als Bm bezeichnet. Seit 2005 sind auch die x-Farben anerkannt.

Z

Zimtfarben
siehe Cinnamon

 
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