Die 10 Todsünden in puncto Pflege | GELIEBTE KATZE Magazin

Die 10 Todsünden in puncto Pflege

Unsere Samtpfoten sind sehr reinlich, doch ab und an schadet es nicht, sie bei der Pflege zu unterstützen. Nicht alle Katzen sind wasserscheu! Doch sind Bäder nur dann nötig, wenn die Katze den Schmutz ohne Hilfe nicht beseitigen kann Einige Dinge sollten Raubtierpfleger aber tunlichst vermeiden
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Die 10 Todsünden in puncto Pflege.
Katze Erna liebt das Bürsten, Kater Berti nimmt lieber Reißaus. Zwar lässt nicht jede Katze die gut gemeinte Prozedur mit Bürste und Co. gleichmütig zu, doch nur Mut! Wenn man folgende Dinge beachtet, wird die Katzenpflege zum Kinderspiel.
 

1 Aller Anfang ist schwer, aber nicht unmöglich!

Am besten lernt das Kätzchen von klein auf, dass Pflegeutensilien kein Grund zur Panik sind. Drängen Sie der Katze die Pflege nicht auf, sondern zeigen Sie ihr spielerisch, wie gut die Bürste tut!
 

2 Sauberen Lauschern entgeht keine Maus!

Schmutz und Milben gehören nicht ins Katzenohr. Doch Wattestäbchen sind gefährlich und daher tabu! Lieber ein Papiertuch um den Finger wickeln und das Ohr vorsichtig damit auswischen.
 

3 Vorsicht beim Reinigen der Augen!

Auch gesunde Katzen haben manchmal Schlafkrümel an den Augen. Die lassen sich mit einem feuchten Papiertaschentuch problemlos entfernen. Aber bitte nie rubbeln, sondern sanft abwischen.
 

4 Ein gesunder Biss braucht seinen Schliff!

Katzenspeichel ist kalziumhaltig, was zu Zahnsteinbildung führen kann. Dagegen hilft Zähneputzen. Weigert sich Mieze, können Sie die Zähne zum Beispiel durch das Futter stärken: Es gibt beim Tierarzt spezielle Zahnpasten für Tiere, die ins Futter gegeben werden. Wenn dann nur diese verwenden!
 

5 Die Höschen sind eine empfindliche Zone

Besonders bei Katern kann das Bürsten zu einer heiklen Angelegenheit werden, da sie im Pobereich wesentlich empfindlicher sind als Kätzinnen. Also besser vorsichtig drumherum bürsten.
 

6 Bitte nicht grob werden beim Bürsten!

Rücken, Flanken und Nacken der Katze können mit Furminator und Co. gebürstet werden. Für die empfindlichen Stellen wie Achseln und Bauch jedoch eine weiche Bürste verwenden.
 

7 Ein prächtiges Haarkleid will gut gepflegt sein!

Keine Experimente – verfilztes Fell und Knoten muss der Fachmann entfernen. Langhaarkatzen sollten nach Möglichkeit täglich gebürstet werden, damit erst gar keine Filzknoten entstehen können.
 

8 Das richtige Maß beim Krallenkürzen einhalten!

Gerade bei älteren Katzen wird Krallenkürzen notwendig, da die Krallen sonst ins Fleisch wachsen. Aber nicht zu weit abknipsen: Wo das dunkle Krallenbein beginnt, befinden sich schon Nerven.
 

9 Regelmäßiges Vollbad? Nein danke!

Kommt der Freigänger dreckverkrustet nach Hause, ist ein Bad mit speziellem Shampoo notwendig. Generell sollten Bäder eine Ausnahme sein, da sie das natürliche Hautfett der Katze irritieren.
 

10 Die innere Sauberkeit nicht vergessen!

Äußerlich erscheint die Katze gesund, doch Parasiten sind oft unsichtbare Gäste. Regelmäßige Floh- und Wurmkuren sollten vor allem bei Freigängern selbstverständlich sein!


 
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