Kätzchen zum Kleinkind - geht das gut? | GELIEBTE KATZE Magazin
Ratgeber

Kätzchen zum Kleinkind - geht das gut?

Unter der Rubrik „Leser helfen Lesern" in unseren Zeitschriften GELIEBTE KATZE und EIN HERZ FÜR TIERE können die Leser Kontakt mit anderen Tierfreunden aufnehmen, um Tipps und Ratschläge bitten, sich austauschen und gegenseitig helfen.
 
Katzen und Kleinkinder © Mitarart / Fotolia
Kleinkinder und Katzen - Geht das gut?
Familie Ramoz möchte sich zwei kleine Katzen anschaffen und hat auch schon die gesamte Ausstattung gekauft. Der Balkon wurde sicherheitshalber vernetzt. Der dreijährige Sohn freut sich ebenso wie seine Eltern auf den Familienzuwachs. Im Freundeskreis wurden aber auf einmal kritische Stimmen laut: Der Sohn sei noch zu jung für Kätzchen. Familie Ramoz war nun verunsichert, denn es sollte ja eine Bereicherung sein, und die Kleinen sollten sich wohlfühlen. Frau Ramoz interessierte nun, wie andere Leser darüber denken und welche Erfahrungen sie mit kleinen Kindern und Katzen gemacht haben.


Hier einige Antworten:

Lassen Sie sich nicht beirren! Unser inzwischen dreijähriger Sohn ist vom Babyalter an den Umgang mit Katzen gewöhnt. Nachdem unsere beiden Katzen im letzten Jahr kurz hintereinander verstarben, bekamen wir Kater Garfield. Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Unser Sohn beteiligt sich sogar an der Katzenpflege. Dadurch lernt er Verantwortungsbewusstsein und Rücksicht auf die Eigenschaften unseres Katers zu nehmen.
(Manuela Drenhart, Arzfeld)

Bei mir leben meine zwei Kinder im Alter von fünf und einem Jahr und drei Katzen. Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht. Allerdings ist es wichtig, dem Kind zu erklären, dass Katzen Schmerzen empfinden, welche Behandlung sie wünschen und dass sie sich bei Bedarf auch mit ihren Krallen wehren können. Dies musste mein kleiner Sohn bei unserer kleinen Katze schmerzhaft erfahren. Aber seither hat er sie nie wieder zu fest angefasst. Und die großen Katzen sind so clever, dass sie sich beizeiten verdrücken, wenn er Anstalten macht, hinter ihnen herzukrabbeln.
(I. Wegner, per E-Mail)

Mein Sohn ist jetzt 2,7 Jahre und lebt seit seiner Geburt mit unseren Katzen zusammen. Beim ersten Begrüßungsschrei meines Sohnes flohen sie noch in alle Himmelsrichtungen. Heute kann es schon mal lauter sein, sie verziehen sich dann oder hören nicht hin. Sie haben sich daran gewöhnt, dass es einen dritten Dosenöffner gibt, der sie liebt und versorgt, wie mein Sohn, der schon mal die „zweite Geige“ spielen muss, wenn etwas mit einer Katze nicht in Ordnung ist.
(M. Malingriaux-Briem, Jucken)

Wir haben damit leider schlechte Erfahrungen gemacht. Immer wenn unsere dreijährige Enkeltochter zu Besuch kommt, ist unsere Mieze verschwunden, denn die Kleine stellt ihr nach. Sie will die Katze kneifen und am Schwanz ziehen. Sie ist noch sehr unbeholfen im Umgang mit Tieren. Deshalb finde ich es angemessener, wenn die Kinder schon etwas bewusster sind und begreifen, dass bestimmte Dinge einer Katze wehtun.
(F. Nieschberg, per Fax)

Für Kinder gibt es nichts Besseres, als mit einem Haustier aufzuwachsen. Wir haben drei Kinder großgezogen und züchten seit zehn Jahren Katzen. Scheuen Sie sich nicht, sich bei mehreren Züchtern umzusehen, ob die Katzenkinder in der Familie aufwachsen, ob sie selbstbewusst sind und nicht von kleinen Kindern drangsaliert worden sind.
(Roswitha Balda, Schnaittenbach)

Haben Sie Zweifel daran, ob eine Katze und ein Baby zusammenpassen? Sehen Sie sich dieses Video an, diese Samtpfoten lieben den menschlichen Nachwuchs! Hier geht's zum Video
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