Tipps gegen Katzenallergie | GELIEBTE KATZE Magazin
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Tipps gegen Katzenallergie

Im industriellen Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die unter einer Katzenallergie leiden. Katzenliebhaber müssen aber nicht zwangsläufig auf ein Leben mit Samtpfote verzichten, denn den Betroffenen kann geholfen werden.
 
Trotz Allergie eine Katzen halten © www.animals-digital.de
Für Katzenallergiker können auch spezielle Katzenrassen eine wirksame Alternative sein
Sobald Allergiker mit Katzen in Kontakt geraten, reagieren Sie darauf mit tränenden Augen oder Atembeschwerden. Aber Katzenliebhaber müssen trotz einer Katzenallergie nicht auf eine Katze verzichten, denn mittlerweile gibt es eine Reihe an Maßnahmen und Möglichkeiten um Symptome zu lindern oder gar zu beseitigen. Denn eine Katzenallergie ist grundsätzlich behandelbar. Seit einigen Jahren gibt es sogar einen entsprechenden Impfstoff, der den Ausbruch der allergischen Reaktion verhindert.


Auf Hygiene achten

Katzenliebhaber, die trotz einer Katzenallergie mit ihrem Vierbeiner in einem Haushalt leben, müssen noch stärker auf Hygiene und Sauberkeit achten als Nicht-Allergiker. Das eigene Schlafzimmer gilt bei Allergikern als Tabu-Zone für das Haustier und sollte stets als katzenfreier Raum und Rückzugsort behandelt werden, auf dem bei einem Allergieschub zurückgegriffen werden kann. Wichtig ist zudem, den eigenen Haushalt so sauber wie möglich zu halten und von Katzenhaaren zu befreien. Das heißt, regelmäßiges Aufsaugen der Haare gehört für einen Allergiker zum Pflichtprogramm. Vom Arzt verschriebene Medikamente können zusätzlich helfen, die Allergie einzudämmen. Langfristig gesehen ist jedoch die wirksamste Methode für Katzenbesitzer, die unter einer Katzenallergie leiden, eine Hyposensibilisierung beim Arzt – also, dass sich der menschliche Körper durch das Zuführen von Allergenen langsam an diese gewöhnt. 


Allergiker-geeignete Katzenrassen

Für Katzenallergiker können auch spezielle Katzenrassen eine wirksame Alternative sein, die auf Grund einer besonderen Züchtung nur wenige Allergene verbreiten. Nacktkatzen ohne Fell beispielsweise gehören zu den Katzenrassen, die für Allergiker geeignet sind, da sie allergieauslösende Stoffe nur geringfügig an ihre Umwelt abgeben. Zwar ist es so, dass nicht die Haare einer Katze die allergischen Reaktionen hervorrufen, sondern das Protein im Katzenspeichel, aber die Haare sind ein wesentlicher Träger des Allergens. Eine Rasse, die keinerlei allergieauslösende Enzyme und Stoffe ausscheidet, gibt es bisher noch nicht. Denn die Allergene befinden sich praktisch überall: Im Schweiß, im Talg, im Urin und vor allem im Speichel des Tieres. Tierallergene sind praktisch überall, da sie sich in Windeseile verbreiten. Bei besonders empfindlichen Menschen, die heftige Abwehrreaktionen zeigen, bleibt häufig nur der Ausweg, sich kein Haustier zu halten, da die ausreichende Versorgung und Pflege des Tieres in einem solchen Fall zu schwer fällt.


Tierallergene bleiben über Jahre in einem Haushalt

Katzenallergiker, die sich in einem Raum befinden, in dem schon einmal eine Katze war, können auch allergisch Reaktionen bekommen, wenn die Katze im selben Augenblick gar nicht anwesend und längere Zeit vergangen ist. Selbst wenn gründliches Staubsaugen, Reinigen und Wischen etwas Abhilfe schafft, eine vollständige Entfernung der Allergene ist kaum möglich. Deshalb ist es für starke Allergiker ratsam, selbst dann noch entsprechende Allergiemittel einzunehmen, wenn sie gar nicht mehr in Kontakt mit einer Katze sind. 


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