Die 10 Todsünden in puncto Freigang | GELIEBTE KATZE Magazin

Die 10 Todsünden in puncto Freigang

Schön, wenn Sie Ihrer Katze Freigang ermöglichen können! Aber leider wartet draußen nicht nur die Freiheit, sondern es lauern auch einige potenzielle Gefahren. Zum Beispiel Tor zur Freiheit, die Katzenklappe. Achten Sie darauf, dass sie für Ihre Katze groß genug ist.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Die 10 Todsünden in puncto Freigang.
Es gibt einiges zu bedenken, wenn eine Katze zur Freigängerin wird. Mit unseren zehn goldenen Regeln sind Sie bestens gerüstet.
 

1 Falls Katzenklappe, dann die richtige

Achten Sie auf die richtige Größe, damit Ihre Mieze nicht stecken bleibt (ist alles schon vorgekommen!). Es gibt Klappen, über die nur Ihre eigene Katze Zutritt zum Haus hat, dann muss sie allerdings ein Halsband mit einem Chip tragen.
 

2 Schutz vor der viel befahrenen Straße?

Einen Schutz vor allen Gefahren gibt es leider nicht. Sie können Ihren Garten einzäunen und somit sichern, das ist allerdings relativ aufwendig. Es lohnt sich aber eventuell, wenn Ihr Haus in der Nähe einer gefährlichen Haupt- oder Bundesstraße liegt.
 

3 Lassen Sie die Katze nicht zu früh ins Freie

Nach einem Umzug muss die Katze erst gut ans neue Haus oder die Wohnung gewöhnt sein, bevor sie ins Freie darf. Das gilt auch für ein Katzenkind, das zum ersten Mal Freigang bekommt. Eine langsame Hinführung an den Freigang brauchen Katzen, die immer in einer Wohnung gelebt haben und plötzlich in ein Haus mit Garten ziehen.
 

4 Hat Ihre Katze alle nötigen Impfungen?

Freigänger brauchen zusätzlich zu allen üblichen Impfungen, die auch Wohnungskatzen bekommen, noch einen Schutz gegen Tollwut.
 

5 Schützen Sie Ihre Katze vor Parasiten

Eine wirksame Prophylaxe gegen Zecken und Flöhe ist für Katzen, die im Freien herumstreifen, essenziell. Ihr Tierarzt kann Sie beraten und Ihnen ein Spray oder ein effizientes Spot-on-Produkt sowie die entsprechende Handhabung, empfehlen. Ganz wichtig: Keine Produkte für Hunde für Katzen verwenden, das kann gefährlich werden.
 

6 Ist ein Teich oder Pool in der Nähe?

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr stellen Pools und Teiche dar. An glatten Wänden finden Katzen, die ins Wasser gefallen sind, keinen Halt und ertrinken. Gewässer unbedingt sichern.
 

7 Ein Chip kann zur Rettung werden

Jede Katze, die Freigang hat, sollte gechipt sein. Auf dem Mikrochip, der unter die Haut gespritzt wird, stehen die Kontaktdaten der Besitzer. Er kann mit einem Gerät, das zum Beispiel Tierärzte oder Tierheime besitzen, gelesen werden. Viele vermisste Katzen kehren dank Chip nach Hause zurück.
 

8 Kann es einer Katze zu kalt werden?

Katzen, die regelmäßig Freigang haben, entwickeln im Herbst und Winter ein dickes Fell. Sie gewöhnen sich im Herbst an die zunehmend kühleren Temperaturen. So lange sie trocken sind, ist die Kälte im Normalfall nicht gefährlich.
 

9 Nässe ist gefährlicher als Kälte

Nasses Fell kühlt die Katze aus. Wenn die Katze also durchnässt ist, dann braucht sie einen Platz zum Aufwärmen. Stellen Sie einen Korb oder eine Kiste mit einer Decke an eine geschützte Stelle (Terrasse, Schuppen).
 

10 Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Nachbarn

Leichter gesagt als getan, denn Miezen lassen sich im Freien nichts verbieten. Seien Sie aber freundlich und kooperativ, wenn sie zum Beispiel die Koi-Karpfen aus Nachbars Teich fischt. Sonst können Streitereien leider schnell eskalieren.


Artikel aus Geliebte Katze Ausgabe 11/2014. Jetzt abonnieren!
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