Leinenspaziergänge mit der Katze | GELIEBTE KATZE Magazin

Leinenspaziergänge mit der Katze

Frei laufende Katzen auf dem Land haben es gut. Sie können jagen, ihr Revier erkunden, frisches Gras und Kräuter knabbern, wenn ihnen danach ist, sie haben vielfältige Umwelteindrücke, können zu anderen Katzen Kontakte knüpfen, wenn sie das wollen.
 
Sie haben aber auch ein gefährliches Leben. Straßenverkehr ist nicht von Katzen erfunden worden, es gibt nicht nur katzenfreundliche Jagdpächter und Jäger und auch nicht nur katzenbegeisterte Nachbarn. Dazu kommen noch diverse  Krankheiten , gegen die man nicht impfen kann, Parasiten sowie die Diebstahlsgefahr. Trotzdem beneiden viele Katzenhalter, die nur in einer Wohnung leben und ihren Katzen noch nicht einmal einen Balkon bieten können, die Miezen im ländlichen Raum, da es für Katzen eben ein sehr ereignisreiches, wenn auch häufig kurzes Leben ist.

Ist meine Katze geeignet?

Wenn Sie Ihrer Katze wenigstens einen kleinen Teil der großen Freiheit bieten möchten, wie wäre es dann mit Spaziergängen an der Leine im Grünen? „Das geht doch nicht mit Katzen!“, werden sie jetzt vielleicht sagen, womit sie vielleicht tatsächlich recht haben, denn nicht alle Samtpfoten sind von solchen Ausflügen begeistert. Für viele Katzen ist es aber tatsächlich eine herrliche Gelegenheit, frische Luft Sonne und mannigfaltige Eindrücke zu tanken. Ob Sie es mit Ihrer Katze versuchen sollten? Machen Sie den kurzen Test!

Wie schätzen Sie Ihre Katze ein? Beantworten Sie die Fragen mit Ja oder Nein:
  1. Meine Katze ist sehr selbstbewusst?
  2. Meine Katze ist neugierig?
  3. Meine Katze hat einen gewissen Freiheitsdrang?
  4. Meine Katze hat früher schon einmal Freilauf gehabt, oder ist draußen aufgewachsen?
  5. Meine Katze ist bewegungsfreudig?
  6. Meine Katze reagiert gelassen auf neue Eindrücke?
  7. Meine Katze hat eine gute Bindung an mich?
  8. Meine Katze ist gesund?
  9. Meine Katze ist vollständig geimpft?
  10. Meine Katze ist jünger als sieben Jahre?
  11. Ich kann meine Katze problemlos auf den Arm nehmen?
  12. Meine Katze reagiert gelassen bei Autofahrten?
  13. Meine Katze hat keine Panik vor einem Katzenkennel?
Wenn Sie mindestens sieben der Fragen mit "Ja" beantworten können, lohnt sich der Versuch mit Geschirr und Leine. Insbesondere, wenn die Katze nicht geimpft ist, zu den extrem  ängstlichen Vertretern  gehört oder aber unter einer Krankheit leidet, bei der Aufregung schädlich sein könnte, sollten Sie besser auf das Ausprobieren verzichten. Genauso sollten Sie nicht mit Leinenspaziergängen beginnen, wenn Sie nicht gewährleisten können, diese der Katze auch regelmäßig zu bieten. Wenn die Katze Spaß an der Sache hat, wird sie die neue Freiheit einfordern! Notfalls mit den vielfältigen kätzischen Methoden, die für uns Menschen ziemlich unangenehm werden können, wie beispielsweise monotones Dauermaunzen, das Zerkratzen der Wohnungseingangstür oder gar eine Unsauberkeitsattacke.

Ausstattung

Was braucht man, um mit dem Leinentraining anfangen zu können? Eigentlich gar nicht viel: ein gut sitzendes, möglichst verstellbares Brustgeschirr und eine Leine. Dabei haben sich Flexileinen bewährt, die für kleine Hunde angeboten werden. Aus den USA stammt die Idee der sogenannten „Walking Jackets“, die nun auch in Deutschland angeboten werden. Wenn Sie bei einer Suchmaschine die Stichworte "Cat Walking Jacket" eingeben und dazu "Seiten aus Deutschland", finden Sie den Anbieter. Diese werden von Katzen oft sehr gut toleriert und haben den Vorteil, dass die Katze nicht gewürgt wird, wenn sie an der Leine zieht, da sich der Zug sehr gleichmäßig verteilt. Bitte versuchen Sie Ihr Glück nicht mit Halsbändern. Katzen sind sehr gelenkig und aus einem Halsband viel zu schnell herausgeschlüpft. Zudem besteht die Gefahr der Strangulierung, wenn die Katze aus irgendeinem Grund in Panik gerät. Zusätzlich ist es sinnvoll, über einen Katzenkennel oder eine Transporttasche zu verfügen, mehr dazu später.

Gewöhnung and das Geschirr

Wichtig für den Erfolg der Aktion Leinenfreiheit ist die schrittweise Gewöhnung an das Geschirr und die Leine. Zunächst wird zu Hause in der gewohnten Umgebung trainiert. Am ersten Tag legt man der Katze nur das Geschirr an und nimmt vielleicht noch kleine Anpassungen in der Größe vor. Wird die Katze beim Anlegen unruhig, wehrt sich oder gerät gar in Panik, lassen wir sie in Ruhe und versuchen es in ein paar Tagen wieder. Jeder hat mal einen schlechten Tag – auch die Katze. Bleibt die Katze ruhig mit angelegtem Geschirr, loben wir sie, sie bekommt ein leckeres Belohnungshäppchen, und wir ziehen das Geschirr einfach wieder aus. Am nächsten Tag wird weitergeübt, und wir vergessen nie, dabei mit der Katze lobend-freundlich zu sprechen und ihr eine leckere Belohnung zu geben. Dabei wird die Tragezeit des Geschirrs immer mehr verlängert, bis es die Katze nicht mehr stört und sie ganz unbeeindruckt mit dem Geschirr durch die Wohnung marschiert.

Tipp: Viele Katzen lassen sich wenn sie ein Geschirr die ersten Male tragen, einfach umfallen. Wenn Sie sich einen Cat-Teaser, also einen Stab mit Federn obendran, oder eine Katzenangel organisieren, lässt sich dieses Verhalten meist schnell abstellen. Sobald der „Jagdtrieb“ auf die Scheinbeute geweckt ist, „vergisst“ die Katze, dass sie ja dieses blöde Ding trägt, und saust hinter dem Federwedel her.  Gemeinsames Spiel mit der Katze  hilft sehr, den Gewöhnungsprozess zu beschleunigen. Bitte lassen sie die Katze nie unbeaufsichtigt im Haus mit angezogenem Geschirr herumlaufen. Das Geschirr kann sich irgendwo mit einem Riemen verhaken, und die Katze sitzt fest, wird sogar im ungünstigsten Fall halb erwürgt. Ein solcher Vorfall kann genügen, und Sie können sich von der Idee der Spaziergänge sofort verabschieden.

Für alle Gewöhnungsstufen gilt
  • Üben Sie regelmäßig, wenn möglich zu der Tageszeit, zu der Sie später beabsichtigen, mit der Katze rauszugehen.
  • Besser zwei oder drei kurze Trainingszeiten als eine, die zu lang ist und damit die Katze überfordert.
  • Katzen lieben Rituale. Sprechen Sie mit Ihrem Liebling und benutzen Sie dabei einen ruhigen freundlichen Tonfall.
  • Loben Sie Ihre Katze, wenn sie gut mitmacht, und belohnen Sie sie mit einem Leckerchen (es dürfen auch mehrere sein. Sollte die Katze sich bereits am oberen Ende des für sie zuträglichen Gewichtes sein, vergessen sie bitte nicht die Kalorienmenge von der Gesamtration abzuziehen).
  • Wenn Ihre Katze ängstlich ist, gar Panik bekommt oder sich sichtlich unwohl fühlt, brechen Sie die Übung sofort ab und gehen Sie beim Training eine Stufe zurück.
  • Versuchen Sie bitte nie, Ihre Katze zu etwas zu zwingen. Morgen ist auch noch ein Tag, und Sie erreichen mit Druck gar nichts.
Gewöhnung an die Leine

Auch mit der „Leinenarbeit“ beginnen wir im Zuhause. Wenn Ihre Katze das Geschirr als Selbstverständlichkeit toleriert, hängen wir die Leine ein und laufen einfach ein wenig hinter der Katze her. Achtung: Üben Sie bitte beim ersten Mal im größten und übersichtlichsten Raum Ihrer Wohnung und begrenzen sie deren Länge mit der Stoppfunktion. Einer meine Kater bekam solche Panik vor der Leine, dass er völlig planlos durchs Zimmer schoss und dabei so manches Möbelstück mit der Leine umwickelte und manches umwarf. Er bekam eine Art Verfolgungswahn durch die Leine. Es hat bei ihm lange gedauert, bis er das An-der-Leine-Gehen gelernt hat, aber nach einem halben Jahr war es auch für ihn okay – allerdings erst, nachdem wir auf eine „Leine“ aus dünner stabiler Schnur ohne Aufrollmechanismus umgestiegen sind. Klappt das Tragen der Leine ein paar Minuten, hängen wir die Katze wieder ab und verlängern die Zeit wieder stufenweise, wie oben bei der Geschirrgewöhnung beschrieben.
Falls Probleme auftreten, lesen Sie bitte die Tipps für alle Gewöhnungsstufen oben noch einmal durch.

Der große Tag

Hat die Katze sich im Haus an Geschirr und Leine gewöhnt, kann man den großen Tag des ersten Einsatzes draußen planen. Haben Sie einen eigenen Garten, der ruhig gelegen und eingezäunt ist, dann beginnen Sie auf eigenem Grund und Boden. Ansonsten suchen wir für die erste Übung einen Platz aus, der viel freien Rasen oder Wiesenfläche bietet. Er sollte möglichst ruhig gelegen sein (kein Autoverkehr) und nach Möglichkeit halbwegs „hundefrei“, also gehen Sie bitte nicht ins nächstgelegene Hundeauslaufgebiet. Zudem empfiehlt es sich, für den Anfang eher Gegenden zu suchen, in denen man mit seiner Katze halbwegs alleine ist. Wenn man seinen Stadtpark ins Auge gefasst hat, übt man am Anfang besser nicht gerade am Sonntag, wenn ganze Menschenhorden auf den Gehwegen flanieren und sich mit einem “Ach, ist die aber süß!“ auf die Katze stürzen. Ihre Katze sollte gültig  geimpft  sein und einen Floh- und Zeckenschutz bekommen (fragen Sie Ihren Tierarzt nach wirksamen Präparaten), es sei denn, Sie beginnen im Winter bei frostigen Temperaturen, was aber für reine Wohnungskatzen nicht wirklich empfehlenswert wäre, da sie keine Möglichkeit hatten, sich ein so dichtes Winterfell zuzulegen wie die Freiläufer. Für Notfälle haben wir den ohnehin zum Transport der Katze benötigten Katzenkennel oder die Transporttasche dabei, ebenso einen Federwedel zur Motivation der Katze, die Leckerlis - und natürlich die Katze, die bereits Geschirr und Leine trägt.

Sie darf das erste Mal raus!

Wir fahren also am besten mit dem Auto – so nah wie irgend möglich – zu unserem Auslaufplatz. Ein Stück müssen wir zu Fuß gehen, denn wir haben uns ja einen möglichst autolärmfreien Platz gesucht. Dabei tragen wir den Kennel vorsichtig ohne allzu viel Geschaukel. An unserem Ziel angekommen, stellen wir das Transportbehältnis auf den Boden und nehmen die Leine in die Hand. Zunächst bleibt die Tür noch geschlossen, und die Katze darf in der sicheren Höhle schon mal schnuppern und schauen, was es da so alles zu sehen gibt. Manche äußerst selbstbewusste Katzen fangen sofort an, am Kennelgitter zu kratzen, und signalisieren, dass sie raus wollen, andere sind erst einmal verunsichert und drücken sich in die letzte Kennelecke. Je nach dem Verhalten der Katze öffnen wir die Kenneltür sofort oder warten, bis das Tier einen ruhigen und neugierigen Eindruck macht. Vor dem Öffnen versichern wir uns noch mit adlerartigem Rundumblick, dass sich kein Hund in Sichtweite befindet und keine Menschen auf den Standort zukommen, an dem wir uns befinden. Nach dem Öffnen der Kenneltür überlassen wir es der Katze, ob sie herauskommen möchte oder nicht. Meist siegt die Neugierde nach ein paar Minuten, bei manchen Katzen hilft es, wenn man sie lockt und lobt, andere lassen sich durch den Fedelwedel motivieren. Wenn die Katze keinerlei Anstalten macht, aus dem Kennel zu kommen, und sich fürchtet, brechen wir den Versuch nach wenigen Minuten ab. Wenn sie zwar drin bleibt, aber interessiert schaut, gönnen wir ihr die Aussicht auf die fremde Welt und wiederholen das Ganze ein anderes Mal wieder. Für den ersten Ausflug reichen 15 Minuten völlig, es sei denn, Ihre Katze läuft schon wie ein Profi durchs Gras und amüsiert sich sichtlich. Spätere Ausflüge verlängern wir dann wieder stufenweise oder verkürzen sie auch, wenn die Katze einen schlechten Tag hat.

Transportbehälter als sicherer Hort bei Gefahr

Hat die Katze den sicheren Hort verlassen, wird sie sich sicher bald hinsetzen oder -legen, in Ruhe schnüffeln wollen oder etwas Gras knabbern. Draußen ist die Katze der Boss. Sie gehen dahin, wo sie hingehen möchte, und sorgen dafür, dass sie nicht in der Leine hängt, zumindest solange Mieze sich nicht in Gefahr begibt. Bäume können zur Falle werden, wenn sich die Katzenleine in irgendwelchen Ästen verheddert oder die Katze am Geschirr hängen bleibt. Daher achten Sie bitte darauf, dass die Katze besser nicht klettert. Ebenso sollte man dichtes Buschwerk meiden. Den Kennel oder die Transporttasche nehmen wir immer mit, sobald die Katze sich in weiterem Umkreis bewegen möchte. Er dient als schneller Zufluchtsort, wenn ein freil aufender Hund sich nähert oder sich die Katze irgendwie erschreckt. Es ist besser, die Katze samt Korb nach oben zu nehmen, als das Tier auf dem Arm zu halten. Gerade bei Hundebegegnungen mit frechen Vertretern der bellenden Fraktion ist es wichtig, die Katze kontrollieren zu können. Eine Katze, die Todesangst hat, lässt sich mit bloßen Händen nicht mehr halten, ohne dass Sie dabei Blessuren davontragen. Also bei Gefahr im Verzug ab in die Kiste und diese außer Reichweite bringen.

Hund und Katz’? Draußen besser nicht!

Leider sind diese Hinweise dringend nötig, da es immer noch viele Hundebesitzer gibt, die sich einen Spaß daraus machen, ihren Hund frei laufen zu lassen, und unbedingt einmal sehen wollen, wie sich ihr Hund bei dieser Katze verhält. Verlassen Sie sich bitte nicht auf Aussagen der Hundebesitzer wie: „Der tut nix, der kennt Katzen, wir haben selbst eine!“ Erstens wissen Sie nicht, wie der Hund nun bei Ihrer Katze, also einer für den Hund fremden, reagiert, und zudem wissen Sie auch nicht, was Ihre Katze mit dem Hund macht. So manche Mieze, die bereits über Auslaufroutine verfügt, wird zum Richard Löwenherz und legt sich im Zweifelsfall auch mit einem Dobermann an, der dann vielleicht nicht mehr so friedfertig bleibt, wenn ihm das Blut vom Nasenschwamm tropft. Also Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Sonst hören Sie womöglich nach dem „Der tut nix!" ein überraschtes "Das hat er ja noch nie gemacht!“, oder sie bekommen eine Tierarztrechnung vom Hundebesitzer. Eine mir bekannte Katzendame hat einem sich nähernden, freundlich gesinnten Pekingesen das Auge mit einem Pfotenhieb schwer verletzt. Auch bei Begegnungen mit Artgenossen sollte man vorsichtig sein. Das andere Tier könnte aggressiv werden, Ihre Katze aber auch. Zudem wissen Sie bei fremden Katzen nichts über deren Impfschutz und mögliche Erkrankungen, und dem größten „Flohbomber“ der ganzen Umgebung wollen Sie Ihre Katze sicher auch nicht aussetzen, selbst wenn Sie mit Flohschutz draußen ist.

Wer führt hier eigentlich?

Es gibt Katzen, die mit der Zeit richtig lernen, an der Leine spazieren zu gehen. Will heißen, sie folgen dem Menschen und nicht umgekehrt. Eine gute Methode, die Katze dazu zu bringen, ist, ihr die Laufrichtung mit dem Federwedel vorzugeben. Sie jagt dann sozusagen den Wedel über eine längere Strecke. Macht die Katze alles richtig, wird sie gelobt und erhält immer wieder einen Belohnungshappen. Eine meiner Katzendamen hat in ihrer Jugendzeit richtige Waldwanderungen mitgemacht, die durchaus zwei Stunden reine Laufzeit dauerten. Katzen sind aber keine Dauerläufer. Achten Sie also bitte auf Pausen und nehmen Sie in der warmen Jahreszeit Trinkwasser für Ihre Katze mit. Apropos Trinkwasser. Während frei laufende Katzen eigentlich gerne aus Pfützen und stehenden Gewässern trinken, ohne daran Schaden zu nehmen, sind Stubenkatzen oft nicht so resistent und holen sich schon mal eine Magen-Darm-Infektion. Daher besser nicht aus solchen Wasserquellen trinken lassen. Was man ebenfalls vermeiden sollte, sind Spaziergänge an befahrenen Straßen oder in der Innenstadt in der Fußgängerzone. Ihre Katze will draußen Natur erleben und nicht stinkende Autoabgase einatmen, genauso wenig wird sie sich sicher über Horden fremder Menschen freuen, die sich diesem Kuriosum unbedingt nähern wollen.

Auf Vögel achten

Auch wenn Ihre Katze sicher Freude daran hätte, lassen Sie sie bitte draußen keine Vögel jagen. Bleiben sie bitte zur Brutzeit weg von bekannten Brutplätzen, und wenn Sie im Winter spazieren gehen, meiden Sie bitte Orte, an denen Vögel gefüttert werden. Auch die Piepmätze haben ein Recht auf Leben, und was Hunden verboten ist, nämlich das Wildern, ist auch für Katzen nicht erlaubt. Wenn Ihre Katze Glück hat und Sie viel Geduld, hat sie vielleicht einmal eine Chance, eine Maus zu erbeuten. Allerdings müssen Sie sich dann im wahrsten Sinne des Wortes mucksmäuschenstill verhalten, sonst vermiesen Sie Ihrer Katze das Geschäft. Ob Sie der sicher überglücklichen Jägerin die Beute zum Verzehr überlassen oder nicht, ist sicher eine Frage des Geschmacks. Wenn Sie es tun, vergessen Sie die Entwurmung gegen Bandwürmer bitte nicht!

Gesundheitsvorsorge

Eine Wohnungskatze mit Leinenauslauf sollte übrigens generell regelmäßig  entwurmt  werden. Wichtig sind auch der  Zecken - und Flohschutz sowie das Absuchen nach Zecken nach dem Ausflug ins Grüne. Geeignete Präparate erhalten Sie nebst kompetenter Beratung bei Ihrem Tierarzt. Insbesondere wenn Sie mit der Katze auch in Urlaub fahren und dabei südliche Länder bereisen, ist diese Beratung sehr wichtig, wenn die Katze dort auch an der Leine raus darf!

Viel Spaß bei Ihren Leinenspaziergängen mit Ihrer Katze – sie träumt dann hinterher sicher ganz intensiv von den Erlebnissen in der kleinen Freiheit, wenn sie zu Hause auf dem Sofa schlummert. (Monika Binder)
Fotonachweis: www.animals-digital.de
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