Die 10 Todsünden in puncto Kommunikation | GELIEBTE KATZE Magazin
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Die 10 Todsünden in puncto Kommunikation

Katzen haben eine sehr subtile Art, sich mitzuteilen. Entsprechend kompliziert kann die Kommunikation mit ihnen sein. Lassen Sie daher Folgendes lieber bleiben
 
Mit Katzen kommunizieren © Thomas Brodmann / animals-digital.de
10 Todsünden in puncto Kommunikation
Katzen sind keine Hunde – weder äußerlich, noch charakterlich und erst recht nicht in ihrer Kommunikationsweise! Hier ein paar Tipps, was Sie besser lassen, wenn Sie mit Mieze ein Zwiegespräch führen.


1 Wer die Katzenkörpersprache deuten kann, gewinnt!

Katzen geben subtile Zeichen. Ignorieren Sie daher ein nervöses Schwanzzucken oder den breit gefächerten Schnurrbart nicht – das ist die Warnung, bevor es einen gezielten Hieb setzt!


2 Bitte nicht weghören, wenn Katze sich bemüht

Was sind Zweibeiner doch oft schwer von Begrirff und gucken einfach nicht genau hin! Unsere schlauen Samtpfoten behelfen sich daher mit vielen verschiedenen „Miaus“ – vom schmeichelnden Gurren bis zum zickigen Motzen.


3 Von gezieltem Jammern nicht tyrannisieren lassen

Achtung, nicht jedes geleierte Maunzen bedeutet: „Mensch, ich brauch dich“. Haben Katzen einmal gelernt, wann der Zweibeiner das tut, was sie wollen, werden sie den „Trick“ immer anwenden.


4 Verdächtig leise Signale nicht außer Acht lassen

Non-Kommunikation bedeutet auch was. Zieht sich die Katze zurück und lässt sich kaum blicken, nicht ignorieren! Offensichtlich fühlt sie sich unwohl und hat vielleicht sogar Schmerzen.


5 Katzenbauch signalisiert nicht immer Frieden

Den Bauch zu zeigen, bedeutet bei allen hundeartigen Tieren die Demonstration von Demut. Bei der Katze ist dies stimmungsabhängig. Auf dem Rücken liegend hat sie nämlich alle Pfoten frei, um zu schlagen und zu treten.


6 Schnurren heißt nicht immer: „Alles ist super!“

Katzen schnurren auch bei Schmerzen, vermutlich, um sich selbst zu beruhigen. Außerdem gilt die Schnurr-Frequenz als heilend – sogar bei Brüchen.


7 Katzen bevorzugen meist die stilleren Zweibeiner

Warum geht die Mieze immer zu dem, der keine Katzen mag? Weil sie dort sicher ihre Ruhe hat, wenn alle anderen „Miez miez“ rufen und sie locken wollen. Tja, Lärm nervt eben auch Katzen.


8 Augenkontakt ja – aber bitte knapp vorbei

Es gibt nichts Unhöflicheres und Provokanteres für Katzen als Starren. Seien Sie höflich und blinzeln lieber an der Katze vorbei. So „lächeln“ Sie cat-like!


9 Nicht vergessen: Katzen sind immer ganz „Ohr“

Mit 38 Muskeln kann die Katze ihre Lauscher um 180 Grad drehen – und so Freude wie Unmut ausdrücken. Die Ohren dienen hier als Launenbarometer.


10 Nicht nur der Ton macht die Musik

… auch die Lautstärke! Als Schleichjäger und Vieldöser mögen es die meisten Katzen eher still. Reden Sie ruhig mit Ihrer Katze – aber tun Sie’s leise. Ist Schimpfen nötig, reicht ein Fauchen.

 
Fotos: 
Thomas Brodmann / animals-digital.de
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