Medizinische Diäten für Katzen | GELIEBTE KATZE Magazin
Ernährung

Medizinische Diäten für Katzen

Katzen mit chronischen Krankheiten, wie z.B. Nierenschäden, sollten mit einer medizinischen Diät ernährt werden. Für die Futterumstellung hat sich Folgendes bewährt:
 
Medizinische Diäten für Katzen © Elen / Fotolia
Um schlimmeres Vorzubeugen sind medizinische Diäten notwendig

Solange es der Katze schlecht geht, sie sich z. B. erbricht, sollte sie die Diät nicht erhalten. Sie verbindet das neue Futter sonst mit dem Erbrechen und entwickelt eine unüberwindliche Abneigung dagegen. In dieser Zeit sollten Sie die Katze mit einer energie- und vitaminreichen Nahrung füttern, um sie bei Kräften zu halten.


Dosis von Tag zu Tag steigern

Sobald die tierärztliche Therapie Wirkung zeigt und es der Katze besser geht, bietet man ihr ihr altes Lieblingsfutter an. Unter das Futter mischt man in von Tag zu Tag steigenden Mengen das Diätfutter: zuerst eine Messerspitze, dann einen Teelöffel, dann einen Esslöffel, bis die Mahlzeit nur noch aus Diätkost besteht.


Weitere Tricks

Bereiten Sie mehrere kleine Portionen frisch zu. Wärmen Sie die Portion auf 30–35 °C an – das Futter riecht und schmeckt warm intensiver. Auch Thunfischöl oder gebratene Leber können das neue Futter attraktiver machen - diese Zusätze sind jedoch nur in der ersten Phase der Umstellung erlaubt. Vitamine aus der B-Gruppe wirken appetitanregend, Sie sollten sie ihrer Katze aber nur nach Absprache mit dem Tierarzt geben. Wenn Ihre Katze trotz all dieser Maßnahmen die Diät ablehnt, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Er kann ihren Appetit mit Medikamenten anregen.


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