Erstversorgung der Katze | GELIEBTE KATZE Magazin

Erstversorgung der Katze

Wer sich in Ruhe über die möglichen Krankheiten seiner Katze informiert, für den ist der anschließende Gang zum Tierarzt deutlich entspannter.
 
Erstversorgung der Katze © Thomas Brodmann / animals-digital.de
Was tun, wenn der Stubentiger erkrankt?
Eine „Felis silvestris catus“ kommt in der Regel auf behaarten Pfoten daher, streicht um die Beine ihres Halters und erleichtert diesen um so manche Dose erstklassigen Katzenfutters – die Rede ist natürlich von der Hauskatze. Diese hält laut Angaben des Industrieverbandes Heimtierbedarf in immer mehr deutschen Haushalten Einzug – inzwischen können sich rund acht Millionen Katzen über ein dauerhaftes Zuhause freuen. Dabei bevölkern die Samtpfoten unsere Heime bereits bedeutend länger, als man es zunächst glauben mag. Knochen frühgeschichtlicher Katzen wurden beispielsweise gemeinsam mit menschlichen Knochen gefunden – datiert wurden sie auf die Zeit von vor rund 9000 Jahren. Erste beweislastigere Hinweise auf ein friedliches Zusammenleben von Katzen und Menschen finden sich auf Bildern und Zeichnungen aus dem dritten Jahrtausend v. Chr. Die ehemaligen Wildkatzen wurden zu dieser Zeit verstärkt mit Halsbändern abgebildet.

Eine Abstammung, viele Krankheiten

Katzen gelten längst nicht mehr als bloße Schädlingsbekämpfer, sondern haben sich seit dem Mittelalter zu des Menschens bestem Freund gemausert – inklusive oftmals kaum zu überbietendem Eigensinn. Glaubt man einem Forschungsteam rund um den US-Forscher Carlos Driscoll, Genetiker der University of Oxford, so reichen die Wurzeln aller domestizierten Hauskatzen rund 100.000 Jahre auf einen afrikanischen Urtyp zurück: Felis silvestris lybica. Die afrikanische Wildkatze jagte, lebte und spielte im gesamten Nahen Osten und verbreitete sich von dort aus über die ganze Welt. Die ihr eigene Lust am Jagen und Töten findet sich auch im Verhalten heutiger Hauskatzen – ungeachtet sämtlicher Zucht-, Kreuzungs- und Domestizierungsversuche. Unsere Samtpfoten gleichen ihr jedoch nicht nur in puncto Jagdverhalten, sondern leider auch bezüglich ihrer Anfälligkeit für Krankheiten und negative Umwelteinflüsse. Ob erhöhte Temperatur, Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen oder Tumorerkrankungen – auch Katzen können ernsthaft erkranken. .

Was tun, wenn der Stubentiger erkrankt?

Zunächst gilt es, nicht in Panik zu verfallen. Zwar können Katzenerkrankungen bei Nicht-Behandlung ernsthafte gesundheitliche Folgeschäden nach sich ziehen, Ruhe und Besonnenheit sind bei einer ersten Bestandaufnahme jedoch trotzdem von Vorteil. Betroffene Katzenhalter können sich nicht nur auf unseren Webseiten sondern beispielsweise auch auf seriösen Onlineplattformen wie helpster.de informieren. Hier finden sich verschiedenste Anleitungen zur Erstversorgung erkrankter Katzen – zusammengestellt von erfahrenen Haltern und Tierärzten. So lässt sich ein erster Überblick über mögliche Krankheitsbilder gewinnen. Der anschließende Gang zum Tierarzt ist dann dank des eigenen umfassenden Wissens nur noch halb so beunruhigend.

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