Vergiftung bei Katzen (Giftnotruf) | GELIEBTE KATZE Magazin

Vergiftung bei Katzen (Giftnotruf)

Auf den Instinkt der Katze kann man sich leider nicht verlassen. Obwohl Katzen vorsichtiger als Hunde sind, kommt es auch bei den Stubentigern immer wieder zu Vergiftungen.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Es kommt auch bei Katzen immer wieder zu Vergiftungen.

Ursachen

Meist ist es nicht der böse Nachbar, der die Katze vergiften will. Tatsächlich vergiften sich Katzen meist an Dingen im eigenen Haushalt, wie z.B. giftigen Zimmerpflanzen, Reinigungsmitteln und Medikamenten.


Symptome

Die Symptome von Vergiftungen hängen vom aufgenommenen Stoff ab. Erbrechen und Speicheln sind häufig. Zittern weist auf ein Nervengift hin. Bei Rattengiften kommt es zu Blutungen, die man als rote Pünktchen auf unbehaarter Haut erkennt. Säuren und Laugen verätzen die Katze.


Maßnahmen

Bringen Sie das aufgenommene Gift (z. B. die Pflanze) oder das Erbrochene zum Tierarzt, bei Medikamenten oder Chemikalien auch die Packung bzw. den Beipackzettel. Falls die Katze das Gift in ihrem Fell trägt, sollten Sie es rasch entfernen. Hat die Katze Frostschutzmittel aufgeleckt, können Sie versuchen, ihr etwas Alkohol einzuflößen. In jedem Fall muss die Katze jedoch zum Tierarzt.


Vorbeugung

Verwahren Sie Chemikalien und Arzneimittel in abschließbaren Schränken. Achten Sie im Keller und in der Garage darauf, dass die Katze Gifte wie z.B. Frostschutzmittel nicht erreichen kann.

Eine Liste giftiger Pflanzen können Sie hier als PDF herunterladen.
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Weitere Dinge die Ihre Katze nicht fressen sollte finden Sie in unserer Broschüre Vorsicht giftig!
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Giftnotruf Deutschland 

  • Wer hat sich vergiftet? (Alter, Geschlecht, Telefon)
  • Womit hat sich die Person vergiftet? (Arzneimittel, Pflanzen, Tiere, Lebensmittel, Chemikalien, Haushaltsprodukte
  • Wieviel wurde aufgenommen?
  • Wann ereignete sich die Vergiftung? (Uhrzeit)
  • Welche Erscheinungen sind aufgetreten? (Übelkeit, Erbrechen. Benommenheit, Bewusstlosigkeit)


Erster Ansprechpartner beim Verdacht auf eine Tiervergiftung ist immer der Tierarzt oder die Tierklinik. Hier finden Sie weitere Giftnotruf-Zentren, die sich mit Tieren auskennen. 

 

Erfurt

GEMEINSAMES GIFTINFORAMTIONSZENTRUM DER LÄNDER MECKLENBURG-VORPOMMERN, SACHSEN, SACHSEN-ANHALT UND THÜRINGEN (GGIZ)
Nordhäuser Str. 74 99089 Erfurt
Tel. +49-361-73 07 30
Email: ggiz@ggiz-erfurt.de
http://www.ggiz-erfurt.de


Mainz

GIFTINFORMATIONSZENTRUM RHEINLAND-PFALZ/HESSEN
Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz
Tel. 06131 - 1 92 40 oder  06131 - 23 24 66
E-Mail  mail@giftinfo.uni-mainz.de
http://www.giftinfo.uni-mainz.de
 

München

GIFTNOTRUF
Ismaninger Straße 22, 81675 München
Tel. 089 - 1 92 40
E-Mail  Tox@lrz.tum.de
http://www.toxinfo.med.tum.de  
 

Österreich, Wien

VERGIFTUNGSINFORMATIONSZENTRALE
Stubenring  6, A-1010 Wien
Tel. (+43) 01 - 406 43 43
E-Mail  Viz@meduniwien.ac.at
http://www.goeg.at/de/VIZ
 

Schweiz, Zürich

SCHWEIZERISCHES TOXIKOLOGISCHES INFORMATIONSZENTRUM (STIZ)
Freiestrasse 16, CH-8032 Zürich
Tel. (+41) 44 251 51 51
E-Mail  Info@toxi.ch
http://toxinfo.ch/


Nachschlagewerk

Eingrenzung von Symptomen bei Vergiftungen:  http://www.vetpharm.uzh.ch

 

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