Verätzung bei Katzen | GELIEBTE KATZE Magazin

Verätzung bei Katzen

Verätzungen entstehen durch Säuren und Laugen. Wobei die Verätzungen durch Laugen viel gefährlicher sind, weil die Lauge das Gewebe auflöst und so in immer tiefere Körperschichten gelangt.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Verätzungen entstehen bei Katzen durch Säuren und Laugen.

Ursachen

In der Regel kommt es im Haushalt zu Verätzungen. Insbesondere ungesicherte Haushaltschemikalien wie z.B. Abflussreiniger (Lauge) oder Entkalker (Säure) stellen eine Gefahr dar.

Symptome

Die Katze zeigt deutlich Schmerzsymptome. Bei leichten Säurenfällen ist die Haut oder die Schleimhaut gerötet. Bei schweren sieht man eine flächige Wunde. Kommt Lauge mit der Haut des Tieres in Berührung, wird die Haut glasig und verquollen, rasch kommt es zu Blutungen, da die Lauge immer tiefer eindringt und Blutgefäße auflöst.

Maßnahmen

Verhindern Sie, dass die Katze die betroffene Hautstelle beleckt. Sonst kommen zu den Verätzungen der Haut auch noch Verätzungen der Zunge und der Mundschleimhaut hinzu. Spülen Sie alle betroffenen Stellen ausdauernd (um die 20 Minuten). Falls kein Wasser zur Hand ist, geht auch Tee oder Cola, eben alles, was flüssig ist – wichtig ist die Verdünnung des ätzenden Stoffes, mit was er verdünnt wird, ist sekundär. Und dann natürlich rasch zum Arzt.

Vorbeugung

Es kann gar nicht oft genug betont werden, dass neben Medikamenten auch Haushaltschemikalien vor Katzen, Kindern und Hunden weggesperrt werden müssen.

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