Krampfanfall & Epilepsie bei Katzen | GELIEBTE KATZE Magazin

Krampfanfall & Epilepsie bei Katzen

Krämpfe, das unkontrollierte Zucken oder Verkrampfen der Muskulatur, sind ein ernst zu nehmender Fall für den Tierarzt.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Krämpfe sind immer ein Notfall, in dem tierärztliche Hilfe unerlässlich ist!

 

Ursachen

Krämpfe aufgrund eines epileptischen Anfalls im engeren Sinne sind bei Katzen selten. Häufiger kommen Stoffwechselstörungen, z.B. Nieren- oder Leberschäden, vor. Auch Vergiftungen mit Schneckenkorn oder Frostschutzmittel führen zu Krämpfen. Außerdem können Verletzungen des Gehirns zu Krämpfen führen. Ferner können Durchblutungsstörungen der Grund für die Krämpfe sein.

Symptome

Die Katze verliert die Gewalt über ihren Körper oder Teile des Körpers. Die Muskulatur kann steif und hart werden oder unkontrolliert zucken. Die Katze kann bewusstlos, im Bewusstsein getrübt oder bei vollem Bewusstsein sein.

Maßnahmen

Krämpfe sind immer ein Notfall, in dem tierärztliche Hilfe unerlässlich ist! Trotzdem ist Ruhe besonders wichtig, denn wenn sie die Katze unter Stress setzen, können sich die Krämpfe verstärken. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Tier nicht verletzen kann. Legen Sie sie auf den Boden und räumen Sie alles beiseite, woran sich die Katze stoßen könnte. Dann machen Sie alles für einen schnellen Transport zum Tierarzt bereit. Dazu gehört auch ein Anruf, ob die Praxis im Augenblick besetzt ist, andernfalls müssen Sie sich an den tierärztlichen Notdienst wenden. Schließlich transportieren Sie die Katze in einem vertrauten, dunklen und weich ausgepolsterten Korb zum Tierarzt.

Vorbeugung

Gifte außerhalb der Reichweite der Katze aufbewahren. Gesundheitschecks beim Tierarzt dienen der frühzeitigen Entdeckung von Stoffwechselstörungen und der Vorbeugung von Krämpfen.

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