Rheuma bei Katzen | GELIEBTE KATZE Magazin

Rheuma bei Katzen

Rheuma heißt reißender Schmerz. Über 400 verschiedene Formen der Krankheit unterscheiden die Mediziner. Eine davon ist die chronische Gelenkentzündung, die rheumatoide Arthritis, die auch Katzen befallen kann.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Eine Heilung bei Rheuma ist für Katzen nicht möglich.

Eine Katze, die an Gelenkrheuma erkrankt ist, lahmt über längere Zeit, ohne dass für diese Bewegungsstörung ein Grund, wie beispielsweise eine Verletzung, vorhanden ist. Je nach Charakter der Katze zeigt sie ihren Schmerz durch Maunzen, durch Bewegungsunlust oder durch ausgiebiges Lecken der Pfote. Wahrscheinlich spielt das eigene Abwehrsystem bei der Entstehung der Krankheit eine unrühmliche Rolle. Ein Indiz für die Beteiligung des Immunsystems ist, dass man bei vielen Katzen, die unter rheumatoider Arthritis leiden, so genannte Rheumafaktoren im Blut findet. Röntgt der Tierarzt das Gelenk, kann er meist erhebliche Veränderungen feststellen. Diese Veränderungen können nicht rückgängig gemacht werden.

Nur Linderung ist möglich

Eine Heilung ist daher nicht möglich. In der Regel helfen aber Kortisonpräparate die Entzündungen zu dämpfen und den Schmerz zu lindern. In schweren Fällen setzt man Medikamente ein, die in der Krebsbehandlung verwendet werden. Diese sind allerdings mit starken Nebenwirkungen verbunden, sodass sie der Katze nur über eine kurze Zeit geben werden können. Vitamin E und C und Omega-3-Fettsäuren sollen sich bei Menschen mit Rheuma positiv auswirken. Ob das für die Katze auch zutrifft, ist noch nicht erforscht. Doch diese Nahrungsergänzung kann zumindest nicht schaden, wenn sie in Maßen und unter Kontrolle des Tierarztes eingesetzt wird. Vegetarische Kost, wie sie Menschen empfohlen wird, eignet sich hingegen nicht. Sie führt bei Katzen zu tödlichen Mangelerscheinungen.

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