Lexikon der alternativen Medizin für Katzen | GELIEBTE KATZE Magazin

Lexikon der alternativen Medizin für Katzen

Bei vielen körperlichen Folgen seelischer Störungen und bei Verhaltensproblemen haben sich homöopathische Behandlungen, Bach-Blüten-Therapie und andere alternative Heilmethoden gerade bei Katzen bewährt.

 
Lexikon der alternativen Medizin für Katzen © Thomas Brodmann / animals-digital.de
Lexikon der alternativen Medizin für Katzen!

Unabhängig von der Wirkung sollten Katzenhalter aber wissen, was sich hinter Begriffen wie Belladonna und Arnica, Magnetfeld und Feldenkrais verbirgt. In unserem Lexikon stellen wir Ihnen Heilweisen bzw. ein Medikamente aus der alternativen Medizin vor.

Rescue Remedy

Notfalltropfen Rescue Remedy haben die Kennziffer 39 bei den Bach-Blüten. Sie bestehen aus Cherry Plum, Clematis, Impatiens, Rock Rose und Star of Bethlehem. Diese Mischung ist fertig in der Apotheke erhältlich und sollte immer zur Hand sein. Egal ob die Katze Freigänger ist oder als reine Wohnungskatze gehalten wird, es können immer Situationen auftreten, in denen man die Notfalltropfen benötigt. Nach Unfällen, bei Schockzuständen sowie bei Angst- und Panikzuständen sind sie äußerst hilfreich. Die Dosierung erfolgt hier alle Stunde und zwar einen Tropfen direkt auf die Zunge, um die Katze nach einem Schock oder Unfall direkt zu beruhigen. Bei Panik- oder Angstzuständen sollte über mehrere Tage alle zwei bis drei Stunden ein Tropfen auch direkt in das Mäulchen der Katze gegeben werden. Rescue Remedy sind auch zur Prophylaxe bei belastenden Situationen, z.B. Umzugstress, vor oder nach Operationen oder ähnlichen Ereignissen bestens geeignet. Hier kann man die normale Dosis (ein bis zwei Tropfen in 20 ml Wasser) vor, während und nach der belastenden Situation verabreichen.
Notfalltropfen sind aufgrund ihrer Mischung für Notfälle so gut geeignet. Cherry Plum wirkt gegen Unruhe, Hyperaktivität und gegen die Gefahr, dass die Katze „durchdrehen” könnte, Clematis gegen Apathie, Impatiens gegen Nervosität, die sich bis zur Hyperaktivität steigern kann. Rock Rose wirkt gezielt gegen Panik und Angst und bei akutem Schock. Star of Bethlehem hat eine ähnliche Wirkung wie Rock Rose, hilft aber auch noch bei Schreckfolgen, die nicht verarbeitet werden können. Die Notfalltropfen können vom Halter der Katze bedenkenlos gegeben werden.

Lycopodium clavatum – Bärlapp

Lycopodium ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Von der Ebene bis hinauf in die alpinen Regionen wächst diese Pflanze auf trockenen Wiesen, Mooren und in trockenen Wäldern. Die Hauptwirkung als homöopathisches Mittel wird dem Bärlapp für Nieren, Harnwege und den Verdauungstrakt bescheinigt. Bei Harngrieß, Harnsteinen, Harnentzündung und Nierenentzündung wird Lycopodium eingesetzt. Gerade in chronischen Fällen kann dieses Mittel, oft mit speziellem Diätfutter kombiniert, sehr gut helfen und der Katze das Leben wesentlich erleichtern. Oft kommen zusätzlich Leber- oder Magenprobleme dazu, die aber ebenfalls mit Lycopodium in den Griff zu bekommen sind. Der Halter sollte darauf achten, ob die Katze unter Heißhungerattacken leidet, aber dann nach nur wenigen Bissen satt ist. Kommen dann noch übelriechender Urin mit rotem Sediment sowie heller gelblicher und fester Kot dazu, sollte man sofort den Tierarzt oder Homöopathen aufsuchen. Katzen schreien in solchen Fällen auch häufig vor und beim Urinieren und sind eigenwillig und launisch. Es gibt aber noch weitere chronische Erkrankungen, die der Bärlapp bei der Katze lindern oder sogar heilen kann. Dies sind Erkrankungen der Blutgefäße, Hautausschläge oder hartnäckige Geschwüre. Lycopodium ist ein Mittel mit einer tiefen Wirkung auf den Gesamtorganismus.

Carduus Marianus – Mariendistel

Die Mariendistel ist ein Korbblütler, der eine Höhe von fast zwei Metern erreicht. Der Heimatort ist der Mittelmeerraum, sie ist aber mittlerweile auch in ganz Mitteleuropa auf Dämmen und Schutthalden als verwilderte Pflanze zu finden. Die Mariendistel ist eine sehr alte Heilpflanze, deren Hauptwirkstoff Flavonol sylmarin ist. Weitere Bestandteile sind Gerb- und Bitterstoffe, Tyrosin, Histamin und ätherische Öle. Carduus marianus hat antihepatotoxische und zellregenerierende Eigenschaften. Dies kann man vor allem bei Lebererkrankungen der Katze ausnutzen. Besonders bei verschleppten und therapieresistenten Leberstoffwechselstörungen, Hepatitis und Leberzirrhose, die mit Lebervergrößerung einhergeht. Besonders wichtig kann die Mariendistel werden, wenn die Katze aufgrund einer anderen Erkrankung ständig Medikamente nehmen muss, die die Leber nicht so schnell verarbeiten kann. Hier kann die Mariendistel gute Dienste leisten und die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen und regenerieren. Die Mariendistel sollte, damit sie auch ihre Wirkung voll entfalten kann, hauptsächlich in tiefen Potenzen, also bis D10, verordnet werden.

Rock Rose

Rock Rose ist eine Bach-Blüte. Sie trägt die Kennziffer 26 und ist auch in den Notfalltropfen „Rescue Remedy“ enthalten. Rock Rose, in Deutschland als „gelbes Sonnenröschen“ bekannt, hilft der Katze bei panikartiger Angst. Gute Erfolge konnte mit Rock Rose bei Katzen erzielt werden, die große Angst vor Hunden hatten, an diese aber gewöhnt werden sollten. Eine einmonatige Therapie kann sehr hilfreich sein. Ebenfalls kann man Rock Rose nach Unfällen bei einem Schock einsetzen, wenn keine Notfalltropfen zur Hand sind. Panikartige Unruhezustände, besonders bei Abwesenheit des Halters, können ebenfalls gelindert werden. Zur Dosierung ist grundsätzlich zu sagen, dass bei akuten Notfällen die Tropfen trotz des Alkoholgehaltes ruhig pur gegeben werden können, da dies ja nur wenige Gaben sind. Bei längeren Therapien werden die Tropfen mit Wasser verdünnt. Mittlerweile gibt es in wenigen Apotheken alkoholfreie Globuli. Von Bach-Blüten auf Essig-Basis ist gerade bei Katzen abzuraten! Zwei weitere wichtige Anwendungen von Rock Rose sollen nicht unerwähnt bleiben: Bei Magen-Darm-Erkrankungen mit heftigen Krämpfen sollte man Rock Rose unterstützend zur tierärztlichen Therapie geben. Auch bei sterbenden Tieren, um deren Angst zu lindern, hilft Rock Rose der Katze und dem Halter.

Schafgarbe (Achillea millefolium)

Die Schafgarbe ist eine 50 bis 70 cm hohe, ganzjährige Krautpflanze, die auf Wiesen und Freiflächen in ganz Europa und Asien wächst. Sie zählt zu den Korbblütern, und die blutstillende Wirkung war schon den alten Griechen bekannt. Die Schafgarbe lässt sich als homöopathisches Mittel ähnlich wie Arnica einsetzen. Bei Folgen von Verletzungen, Traumata, Schlägen und Stößen kann sie verschrieben werden. Hauptsächlich entscheidet man sich für Schafgarbe bei älteren, weiblichen Katzen. Gerade auch bei Folgen einer Überanstrengung von älteren Tieren kommt sie zum Einsatz. Schafgarbe wird natürlich aufgrund der blutstillenden Wirkung oft bei blutenden Wunden, aber auch bei Blutungen der Schleimhäute oder Organe eingesetzt. Ebenso wenn weibliche Tiere hellrote Milch absondern, ist Schafgarbe hilfreich.
Wie man bereits an den obigen Symptomen erkennen kann, ist dieses homöopathische Mittel nicht für den Laien geeignet! Bei offenen, blutenden Wunden, blutenden Schleimhäuten oder ähnlichen Symptomen sofort den Tierarzt aufsuchen! Bei der weiteren Behandlung sollte man – falls der Arzt Achillea millefolium ohnehin nicht schon verschrieben hat – ihn auf diese Möglichkeit der homöopathischen Behandlung aufmerksam machen. Denn die Heilung wird mit Schafgarbe wesentlich schneller erfolgen!

Römische Kamille (Anthemis nobilis)

Die römische Kamille „Anthemis nobilis“ ist nicht gleichzusetzen mit der deutschen oder gemeinen Kamille, die in der Homöopathie unter dem Namen „Chamomilla“ geführt wird. Verwendung finden die Blüten von Anthemis nobilis, die für die spätere Herstellung der Arzneimittel getrocknet werden. Innerlich angewendet hat dieses homöopathische Mittel eine magenstärkende Wirkung, äußerlich wirkt Anthemis nobilis desinfizierend. Besonders hilfreich ist die römische Kamille bei Katzen mit psychischen Störungen. Nervösen, hypersensiblen Katzen, die sich nicht nach draußen trauen, im Haus am liebsten in einer Ecke verschwinden, kälteempfindlich sind und beim Fressen nervös hinter sich blicken, kann man mit diesem Mittel helfen oder bei älteren Katzen, die dieses Verhalten schon lange zeigen, zumindest eine Linderung erreichen. Depressionen eines Tieres, die aufgrund des Verlustes einer Bezugsperson hervorgerufen werden, können ebenfalls gemildert werden, allerdings sollte man in diesen Fällen lieber einen homöopathisch arbeitenden Tierpsychologen aufsuchen, denn es kommt hier auf die richtige Potenzierung des Mittels an, die ganz individuell an die Katze angepasst werden muss.

Arnica

Die Heilpflanze Arnica ist eines der wichtigsten Mittel in der Homöopathie und sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Bei kleineren Verletzungen der Katze im Haushalt oder nach Kämpfen mit anderen Katzen kann man Arnica geben. Besonders bei Verstauchungen, Quetschungen und Ähnlichem sollte man die entsprechende Stelle mit Salbe einreiben. Bei offenen, stark blutenden oder entzündeten Wunden aber lieber sofort den Tierarzt aufsuchen. Aber nicht nur unmittelbar nach einer Verletzung kann Arnica helfen, sondern auch bei jahrelang zurückliegenden Verletzungen, die der Katze heute noch zu schaffen machen, besteht mit Arnica eine gute Heilungschance. Man kann Arnica aber auch prophylaktisch vor einer Operation der Katze verabreichen. Die Genesung wird danach wesentlich schneller erfolgen und Wunden bluten weniger stark. Katzenhalter mit älteren, geschwächten Tieren können Arnica als Kräftigungsmittel verabreichen. Da Arnica das beste Traumamittel ist, lassen sich bei der Katze auch Unsauberkeit nach Schreckfolgen mit Arnica behandeln. Wird die Katze plötzlich unsauber und es sind gesundheitliche Probleme auszuschließen, muß die Ursache gefunden und nach Möglichkeit beseitigt werden. Ist dies nicht möglich oder der Auslöser der Unsauberkeit kann nicht gefunden werden, sollte die Katze dann nach Rücksprache mit dem Tierpsychologen mit Arnica behandelt werden. Charakteristisch für Arnica ist die entzündungshemmende, gerinnungsfördern-de Wirkung und die Förderung der Wundheilung.

Atropa Belladonna – Tollkirsche

Belladonna – die Tollkirsche ist eines der bekanntesten und meistverordneten Mittel der Homöopathie. Sie zählt zu den Nachtschattengewächsen und ist in ganz Europa heimisch. Die Tollkirsche ist für den Menschen hochgiftig, wogegen Tiere in der Regel unempfindlicher gegenüber Belladonna-Vergiftungen sind. Dennoch sollte immer ein erfahrener Tierarzt oder Homöopath über Dosierung und Anwendung eines pflanzlichen Mittels befragt werden, um Vergiftungen oder Nebenwirkungen zu vermeiden. Belladonna wird bei Katzen in Fällen von Gehirnerschütterung, Epilepsie, Schlaganfall und Sonnenstich verabreicht. Aber auch bei Schmerzen, die anfallweise auftreten, hilft die Tollkirsche zuverlässig. Ebenso kann bei Arthritis und Muskelrheumatismus mit Belladonna Linderung verschafft werden. In vielen Fällen von Bronchitis, Angina oder sogar Lungenentzündung kann der Katze mit diesem Mittel geholfen werden. Bei einer aggressiven Katze kann Belladonna ebenfalls, am besten nach Rücksprache mit dem Tierpsychologen und unterstützend mit einer Therapie, eingesetzt werden. Belladonna wirkt als Entzündungsmittel auf alle Organe und Organsysteme. Wichtig ist allerdings, dass die Entzündung noch ganz im Anfangsstadium ist.

Schüssler-Salze

Dr. Schüßler (1821 bis 1898) entwickelte die Mineralstoff-Therapie mit den nach ihm benannten biochemischen Funktionsmitteln, die Heilung durch Substitution bringen. Die Heilung erfolgt zwar nicht nach dem homöopathischen Prinzip (ähnliches möge durch ähnliches geheilt werden), wird aber, da die Mittel verdünnt werden müssen, in homöopathischen Potenzen (D3, D6, D12) gereicht. Die Verdünnung ist nötig, da die Schüßler-Salze als anorganische Säuren Funktionsstörungen in den Zellen wieder ausgleichen sollen, gesunde Zellen aber nicht zerstören dürfen. Die Salze werden so fein wie möglich bei der Herstellung verkleinert und durch Verreibung mit Milchzucker entstehen dann die Potenzen. Es gibt 24 verschiedene Schüßler-Salze, die bei verschiedenen Krankheiten der Katze zum Einsatz kommen können. So kann Calcium fluoratum z.B. bei Neigung zu Zahnkaries auch vorbeugend eingesetzt werden. Kalium phosphoricum ist das wichtigste Zellsalz, besonders für ältere Katzen. Es beugt dem Zellverfall und der Abnahme von Zellen vor und hilft bei Schwäche und Erschöpfungszuständen. Ein weiteres hilfreiches Salz ist Natrium carbonicum, das der fettleibigen Katze mit trägem Stoffwechsel helfen kann. Leidet die Katze an schlecht heilenden Knochenbrüchen oder kommt nach einer Krankheit oder Operation nur schwer wieder auf die Beine, hilft Calcium phosphoricum. Dies sind nur einige Beispiele aus der Vielfältigkeit der Schüssler-Salze, die aufgrund ihrer Verdünnung keinerlei Nebenwirkungen zeigen.

Ipecacuanha – Brechwurzel

Die Brechwurzel kommt aus den Urwäldern Brasiliens und zählt zur Familie der Rubiaceen. Uragoga ipecacuanha wird als homöopathisches Mittel hauptsächlich bei Übelkeit und Erbrechen eingesetzt. Die Wirkung erstreckt sich auf die Schleimhäute, insbesondere die Magenschleimhäute. Übelkeitsstadien kann man bei der Katze deutlich am starken Speichelfluss erkennen, der mit Würgereiz und Erbrechen einhergeht. Der Speichel darf allerdings keine Gewebsfetzen beinhalten, denn diese deuten eher auf einen Katzenschnupfen hin, der mit Ipecacuanha nicht zu heilen wäre. Die Brechwurzel wirkt hauptsächlich in den Fällen, in denen man ein langes Übelkeitsstadium beobachten kann. Frisst die Katze dagegen, erbricht das Futter sofort wieder ohne vorherigen Speichelfluss, sind andere Mittel z.B. Nux vomica geeigneter. Da sich die Wirkung der Brechwurzel auf alle Schleimhäute erstreckt, ist sie auch ein gutes Mittel bei einer plötzlich auftretenden Bronchitis. Zu beachten ist aber, dass homöopathische Mittel nicht ohne fachmännischen Rat gegeben werden sollten. Denn nur bei der richtigen Dosierung und Anwendung zeigen sich keinerlei Nebenwirkungen. Gerade für Symptome wie Übelkeit und Erbrechen kann es viele Ursachen geben. Vor allen Dingen, wenn beobachtete Symptome länger anhalten, sollte unbedingt ein Tierarzt oder Homöopath aufgesucht werden!

Antihomotoxika

In der Naturheilkunde ist die Antihomotoxische Medizin die Weiterentwicklung der Homöopathie. Anders als in der Homöopathie, wo man am besten ein dem Charakter des tierischen Patienten entsprechendes Mittel finden sollte, werden bei der Antihomotoxischen Medizin Kombinationsmittel verwendet, die aus mehreren homöopathischen Einzelmitteln kombiniert sind. Es sind also direkt mehrere Wirkstoffe in einem Präparat vorhanden, so dass der Körper das für ihn „passende“ heraussuchen kann.
Ein bekanntes Antihomotoxikum ist z.B. „Traumeel“, das sich bei Verletzungen, Entzündungen, aber auch bei psychischem Schock verwenden lässt. Traumeel gibt es als Ampullen, Tabletten, Tropfen, als Salbe oder Gel in der Apotheke und sollte zu Hause in der „Katzenapotheke“ nicht fehlen. Kennt man sich noch gar nicht in der Antihomotoxischen Medizin aus, sollte man sich bei der ersten Anwendung lieber von einem Tierhomöopathen oder Tierarzt beraten lassen. Für die Dosierung gilt: bei akuten Erkrankungen gibt man drei mal täglich sieben Tropfen oder eine Tablette des entsprechenden Mittels. Weitere Beispiele sind „Solidago compositum“ bei Harnwegserkrankungen oder „Echinacea compositum“ bei bakteriellen Infektionen.

Eisenhut (Aconicum napellus)

Aconitum napellus, ein homöoppatisches Mittel, das als Pflanze in Deutschland unter dem Namen Eisenhut, Echter Sturmhut oder Wolfswurzel bekannt ist, wurde schon in der Antike verwendet. Besonders bei der Jagd als Pfeilgift oder als Zutat in vergifteten Ködern fand Aconitum Verwendung, da es eine narkotische Wirkung hat und zur Lähmung von Nervenzentren führt. Alle Teile dieser Pflanze sind hochgiftig, und schon 0,0043 g können einen Spatzen töten. Im homöopathischen Gebrauch kann es aber aufgrund der Verdünnung keinen Schaden anrichten, sondern vielmehr von großem Nutzen zu sein. Besonders bei Fieber und Schnupfen kann der Katze geholfen werden. Bei länger anhaltenden Symptomen aber bitte den Tierarzt aufsuchen, da es sich dann wohl nicht mehr um eine harmlose Infektion, sondern, um einen Katzenschnupfen handeln könnte, der andere Medikamente benötigt! Hat die Katze im Luftzug gesessen und sich eine Bindehautentzündung geholt, kann Aconitum napellus schnell Abhilfe schaffen. Manche Katzen zeigen auch eine Impfreaktion, diese ist mit Eisenhut schnell in den Griff zu bekommen. Als Eselsbrücke kann man sich merken, dass Aconitum am besten wirkt, wenn die Krankheit als Folge von Kälte oder Wind eintritt. Dies bezieht auch Gefühlskälte mit ein, denn gute Erfolge konnten bei Zusammenführung von Katzen erzielt werden. Wird die Zweitkatze im neuen Heim zunächst nicht akzeptiert und herrscht „frostige“ Stimmung, sollte man es mit Aconitum napellus in einer hohen Potenz versuchen.

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