Die 10 Todsünden in puncto Katzensenioren | GELIEBTE KATZE Magazin

Die 10 Todsünden in puncto Katzensenioren

Katzen altern nie. Oder? Die Veränderungen kommen langsam, doch sie kommen. Und plötzlich gibt es Dinge, die bei Katzensenioren zu Problemen werden können. Für die Alten können lebhafte Jungspunde zu echten Quälgeistern werden.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Die 10 Todsünden in puncto Katzensenioren.
Altwerden gehört zum Leben des Haustieres dazu. Leider vergessen das viele Leute. Doch jede Katze hat ein würdevolles Altern verdient. Dann heißt es, Verständnis zeigen und folgende Dinge sein lassen.
 

1 Opis und Omis nicht einfach abschieben

Keiner hat es verdient, im Alter im Stich gelassen zu werden. Auch Seniorenkatzen brauchen am Lebensabend Liebe und Fürsorge ihres Zweibeiners.
 

2 Keine Hürden im Alltag für die alten Knochen

Ein Katzenopi ist kein Tarzan mehr. Wenn Ihr Oldie die Fensterbank aus eigenen Kräften nicht mehr erreicht, geben Sie ihm Hilfestellung. Mit einer Katzentreppe als Kletterhilfe muss der Katzensenior trotzdem nicht auf den Überblick von oben verzichten.
 

3 Nicht vergessen: Sie ist keine wilde Luzi mehr!

Wenn das Zipperlein nagt, hat niemand mehr Lust auf Lärm und Halligalli. Wird es mit Besuch oder Kindern einmal lebhafter, sollten Sie Ihrem Oldie die Möglichkeit geben, sich jederzeit zurückziehen zu können.
 

4 Bloß keine quirlige Gesellschaft

Wer denkt, sein Katzensenior blüht auf, wenn ein Kitten um ihn herumspringt, der irrt. Den Alten geht so ein frecher Jungspund eher auf den Katzenkeks – und der kleine Junior langweilt sich nur.
 

5 Bitte nicht so fade! Da muss Aroma in den Napf

Geruchs- und Geschmackssinn werden schwächer. Alte Katzen erkennen Futter als solches nicht mehr so gut. Doch mit ein wenig angewärmter, ungesalzener Brühe gewinnt das Futter an Aroma.
 

6 Alter ist kein Grund für ein Gartenverbot

Ist die Katze an Freigang gewöhnt, sollte man ihr im Alter die Freiheit nicht verwehren. Wichtig ist nur, dass sie jederzeit die Möglichkeit hat, ins sichere Zuhause zu gelangen.
 

7 Spielen ist doch nur was für Kitten! Oder?

Im Gegenteil! Kleine Aufgaben und Herausforderungen halten unsere Oldies fit im Köpfchen! Daher sollten die Spieleinheiten nicht gestrichen werden.
 

8 Altersbedingte Veränderungen nicht ignorieren

Katzen würde nie eine Schwäche zeigen. Gucken Sie daher genau hin. Jede Auffälligkeit sollte beobachtet und gegebenenfalls überprüft werden.
 

9 Nicht wundern, wenn sie bedürftiger wird

Auch Katzen können etwas senil werden. Ihre Katze ruft tagsüber und auch nachts öfter nach Ihnen oder vergisst, wo der Napf und die Toilette stehen? Jetzt braucht sie Hilfe und Verständnis!
 

10 Trotz Alter bitte keine Langeweile!

Verzichtet die Katze immer häufiger auf den Freigang, ist das in Ordnung. Bieten Sie ihr einen Logenplatz am Fenster an. So hat sie alles weiterhin im Blick.

 
Artikel aus Geliebte Katze Ausgabe 09/2014. Jetzt abonnieren!
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