Flohsaison

Flöhe sind flügellose kleine Insekten, die als Parasiten auf ihren Wirtstieren leben. Dort saugen sie Blut und pflanzen sich fort. Ein umfassender Flohschutz ist unerlässlich, denn Flohbefall ist für unsere Katzen nicht nur lästig, die blutsaugenden Plagegeister können auch Krankheiten übertragen.

Warum ist Flohbefall auch im Herbst ein Thema? Während Flöhe draußen ab einer Temperatur von unter 5 Grad Celsius ihre Fortpflanzung einstellen, bieten ihnen beheizte Wohnräume ideale Bedingungen, sich das ganze Jahr hindurch zu vermehren. Wenige Flöhe auf der Katze reichen aus, um nach kurzer Zeit eine regelrechte Flohplage auszulösen. Ein kontinuierlicher Flohschutz ist daher auch in der kalten Jahreszeit wichtig.Warum sind Flöhe für meinen Stubentiger gefährlich? Flohstiche sind für Katzen äußerst unangenehm, sie jucken und es bilden sich Quaddeln auf der Haut. Durch Kratzen und Lecken der Einstichstellen können sich diese entzünden. Flohspeichel kann zudem allergische Reaktionen und Haarausfall auslösen. Manche Flöhe übertragen sogar Bandwürmer oder Bakterien auf unsere Lieblinge. Für Welpen und junge Kätzchen besteht bei starkem Flohbefall das Risiko einer Anämie (Blutarmut).Woran erkenne ich einen Flohbefall bei meiner Katze? Obwohl die erwachsenen Flöhe mit bloßem Auge sichtbar sind, bleiben sie zunächst oft unbemerkt. Beobachten Sie Ihre Katze genau: Häufiges Kratzen und Lecken sowie allgemeine Unruhe sind Anzeichen eines Flohbefalls. Flöhe hinterlassen zudem Spuren im Fell der Katze: Flohkot. Mit einem Flohkamm lassen sich die dunklen Körnchen aus dem Fell kämmen. Auf einem feuchten Tuch zerrieben, hinterlässt Flohkot rötlich-braune Verfärbungen, da er aus Blutrückständen besteht. Warum sollte ich meine Katze vor Flöhen schützen? Flöhe vermehren sich rasant: Ein Flohweibchen legt täglich bis zu 50 Eier, die vom Wirtstier abfallen und so im gesamten Wohnbereich verteilt werden. Aus diesen schlüpfen Larven, die sich in Teppichen, Bodenritzen und Polstermöbeln verstecken und von Flohkot oder Hautschuppen ernähren. Nach drei Häutungen verpuppen sich die Larven und entwickeln sich zu Flöhen. Nähert sich ein geeignetes Wirtstier, schlüpft der ausgewachsene Floh aus dem Kokon und bespringt seinen Wirt. Dort sucht er einen Platz, um Blut zu saugen und sich zu paaren. Nach kurzer Zeit entwickeln sich so unzählbare weitere Flöhe.Was kann ich tun, um meine Katze vor Flohbefall zu schützen?Eine effektive Flohprophylaxe ist unerlässlich, um die Katze vor den lästigen Plagegeistern zu schützen. Spot-on-Präparate und Halsbänder sind beim Tierarzt und in der Apotheke erhältlich. Nun gibt es gegen die Parasiten ein innovatives, wirksames Mittel mit dem Wirkstoff Indoxacarb, das auf dem Prinzip der Bioaktivierung beruht – das heißt der Wirkstoff wird erst im Floh durch Enzyme in die aktive Form umgewandelt. Das neue Spot-on-Präparat wird auf die Haut der Katze aufgetragen. Nimmt der Floh den Wirkstoff von der Katzenhaut oder aus dem Fell auf, führt dies nach kurzer Zeit zur Lähmung und schließlich zum Tod des Flohs. Da der Wirkstoff im Floh aktiv ist, ist die Anwendung besonders schonend für die Katze.Ist bei Flohbefall eine Umgebungsbehandlung nötig? Flohbefall wird oft unterschätzt. Während die Flöhe auf der Katze behandelt werden, kann leicht übersehen werden, dass Flöhe, Larven oder Eier auch im Umfeld der Katze vorhanden sind. Wird die Katze mit einem Spot-on-Präparat mit dem Wirkstoff Indoxacarb behandelt, ist die Umgebungsbehandlung bereits integriert. Kommen Flöhe, Larven oder Eier mit dem Wirkstoff in Kontakt, werden diese abgetötet. Eine separate Umgebungsbehandlung mit chemischen Substanzen ist dabei nicht notwendig. Eine mechanische Reinigung (Putzen, Staubsaugen) sollte jedoch durchgeführt werden. Mehr Informationen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Flohschutz finden Sie auf www.bioaktivierung.info .
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